Weltmeisterschaften in Mar del Plata / Argentinien 2002
| Name | Strecke | Vorlauf | Finale | Finale |
| Knoth, Claudia | 100 m Schmetterling | 1:27.08 | 1:27.11 | 8. Platz |
| | 100 m Rücken | 1:23.66 | | 10. Platz |
| | 100 m Freistil | 1:15.31 | | 14. Platz |
| | 200 m Lagen | | 3:04.60 | 6. Platz |
| | 100 m Brust | 1:39.22 | | 8. Platz |
| | | | | |
| Goldbach, Christian | 50 m Freistil | 1:18.87 | 1:17.40 | 5. Platz |
| | 200 m Freistil | | 5:21.76 | Silber |
| | 50 m Brust | | 1:17.71 | 4. Platz |
| | 50 m Rücken | | | Bronze |
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DKM 02 - Premiere nicht ins Wasser gefallen!
Zum 1. Mal fanden vom 2.-3. November 02 die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften im Schwimmen in Chemnitz statt.
Auf die Idee zu diesem Wettkampf waren die Verantwortlichen vom BFV Ascota Chemnitz e.V. und der Abt. Schwimmen des DBS gekommen,
da die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft in diesem Jahr ausfallen sollte. Kurzfristig wurden im Frühjahr von Gunter Thiele die Ausschreibung
ausgearbeitet und mit der Abt. Schwimmen abgestimmt, damit diese dann bei der IDM in Berlin allen interessierten Vereinen zur Verfügung stand.
Aber damit war es noch lange nicht getan. Die Schwimmhalle "Am Südring" in Chemnitz musste erst noch "wettkampftauglich" für eine Deutsche
Meisterschaft umgebaut werden. Und damit hatten wir uns ja was ganz schönes eingelassen. Da das Schwimmbecken, wie heute üblich, keine
Wendemöglichkeit hat, brauchten wir dringend die entsprechenden Wendebretter aus Edelstahl. Vom Sportamt Chemnitz erhielten wir zwar die
Genehmigung für die erforderlichen Umbauarbeiten. Aber eine Firma zu finden für die Arbeiten und die Finanzierung zu klären, das wurde uns
großzügig selbst überlassen. Dann wurden auch noch Wende- und Fehlstartleinen benötigt, das Kampfgericht mußte besorgt werden und und und ...
Aber mit viel Schweiß und Mühen, Streß und Spaß und der Hilfe der Mitglieder und Ehrenamtlichen des BFV Ascota wurde aber alles rechtzeitig
geschafft. Und so konnten wir nur noch hoffen, das sich möglichst viele Vereine und damit Starter melden würden. Mindestens 60 Starter wurden
benötigt, um die Veranstaltung durchführen zu können. Bis 3 Tage vor Meldeschluß hatten wir gerade mal 28 Meldungen vorliegen !!! Oh je ! Aber
dann, auf einmal purzelten die Meldungen nur so. Zum Meldeschluß waren es dann 128 Starter aus 36 Vereinen !!! Auch fast die gesamte
Nationalmannschaft war anwesend, um diesen Wettkampf als Standortbestimmung im Vorfeld der Weltmeisterschaften zu nutzen. Damit wurden
unsere Erwartungen bei weitem übertroffen und besonders erfreut waren wir, das es 15 Vereine aus den "alten" Bundesländern erstmals geschafft
haben, sich in den "wilden überfluteten Osten" vorzuwagen.
Bei so viel Interesse durfte natürlich nichts schiefgehen! Aber die beiden Organisatoren (G. Thiele und Th.Wieland) konnten auf ein erfahrenes und
einsatzfreudiges Team von Kampfrichtern und Helfern des BFV Ascota Chemnitz bauen. Damit sollte doch eigentlich alles klappen. Unterstützung
erhielten wir auch noch von Olaf Sperling (BV Leipzig), der uns wieder als Schiedsrichter zur Verfügung stand. Dann war es endlich soweit, und der
erste Start zur 1. Deutschen Kurzbahnmeisterschaft konnte erfolgen. Für Stimmung sorgte nicht nur unser Sprecher (Jürgen Reppe), sondern die
Sportler feuerten sich gegenseitig an. Vor allem, wenn es um den Versuch ging, einen neuen Weltrekord auf der Kurzbahn aufzustellen, ging es hoch
her. Und es klappte an beiden Tagen immerhin 7 mal!!!
Auch 2 Sachsen konnten Kurzbahnweltrekorde aus dem Wasser fischen. Maria Götze vom BFV Ascota Chemnitz setzte neue Maßstäbe über
100m Schmetterling und 100m Lagen und Andreas Frank vom SSV Hoyerswerda verbesserte über 50m Schmetterling den Weltrekord. Damit zeigte
es sich schon, dass sich das Trainingslager in Lanzarote (siehe BiS 10/02 - Seite 2) für die sächs. WM-Teilnehmer gelohnt hatte. Aber auch die
anderen WM-Fahrer aus Sachsen (Swen Michaelis, Andreas Hausmann, Daniel Clausner, Christiane Reppe - alle BFV Ascota Chemnitz sowie
Christian Goldbach vom BV Leipzig) konnten gute bis sehr gute Zeiten erreichen. Leider musste Claudia Knoth (BV Leipzig) krankheitsbedingt
auf einen Start verzichten. Sie war damit die einzige WMStarterin, die Leistungsvermögen nicht unter Beweis stellen konnte. Bei den
Staffelwettbewerben überzeugten die Gastgeber beide male. Mit jeweils 3 WM-Startern - Maria Götze, Swen Michaelis und Daniel Clausner- und
als Verstärkung Tina Wieland, wurde beide Staffeln (4x 50m Freistil und 4x 50m Lagen) eindeutig gewonnen. Diese Deutsche Kurzbahnmeisterschaft
war damit ein guter Test für den momentanen Leistungsstand der sächsischen WMTeilnehmer.
Ihre gezeigten Ergebnisse lassen hoffen, das sie sich in Argentinien im Dezember 2002 von der besten Seite zeigen wird.
Aber auch ohne Weltrekorde und WM-Teilnehmer war diese Veranstaltung für alle anderen Teilnehmer ein großer Erfolg. Viele Sportler, und nicht nur
aus Sachsen, konnten persönliche Bestzeiten erreichen. Es war eine tolle Stimmung und es hat allen Spaß gemacht. Auch das es diesmal andere
Medaillen und Urkunden gab, fanden alle Geehrten toll. Sonst gibt es bei den DM jedes Jahr die gleichen. Daher hatten wir für diesen Wettkampf selbst
die Medaillen und Urkunden entworfen. So konnte sich auch eine sächsische Sportlerin selbst auf der Urkunde mit einem Bild wiederfinden. Und wer
den ganzen Tag hart kämpfen muss, der braucht dafür auch Energie. Für das leibliche Wohl der Wettkämpfer, Betreuer und Kampfrichter sorgten an
beiden Tagen 4 Mitglieder des BFV Ascota. Nach Abschluß des 1. Wettkampftages war dann für alle, die noch dafür Kraft hatten, Bowling angesagt.
Wir hatten als Verein alle dazu eingeladen, den Abend gemeinsam ausklingen zu lassen. Immerhin kamen über 100 Teilnehmer und Betreuer unserer
Einladung nach. Und wie sieht die Bilanz nach diesen 2 Tagen aus? - Tolle Veranstaltung, prima Organisation, wir kommen wieder, .... So oder
ähnlich waren die Meinungen von Sportlern und Betreuern. Auch vom DBS (Matthias Ulm) kam Lob und der Hinweis, "Ihr habt das so gut gemacht,
da dürft Ihr diese DKM im nächsten Jahr bestimmt wieder machen!" Bei soviel Zustimmung können wir uns hiermit nur noch bei allen bedanken, die
uns bei der Vorbereitung und Durchführung der Deutschen Kurzbahnmeisterschaft so prima unterstützt haben. Ein besonderer Dank gilt hierbei
Gunter Thiele, der fast die gesamte Wettkampfvorbereitung und natürlich die Auswertung allein zu bewältigen hatte.
Thomas Wieland
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Slovakia Cup 2002 in Bratislava
Wer seit ihr?
Wir sind die Jugendfördergruppe des Behindertensportvereins Leipzig. Sechs Sportler zwischen 14 und 18 Jahre, als Trainer Anke Tanz und als Busfahrer
Peter Günther brachen zu einer langen Fahrt auf.
Wo wart ihr?
Um auch internationale Wettkampferfahrungen zu sammeln, nahmen wir am Slovakia Cup in Bratislava / Slowakei vom 11. – 13.10.02 teil.
Wie seit ihr hingekommen?
Peter Günther: Wir sind mit einem Kleinbus über Österreich gefahren. Die Fahrten verliefen gut ohne große Schwierigkeiten. Die meiste Zeit verloren
wir an der Grenze und auf der Suche des Hotels in Bratislava.
Susann Roscher: Die Fahrt war lustig. Die Langeweile haben wir uns mit Spielen wie Galgenraten, Stadt-Name-Land und so vertrieben.
Wo habt ihr übernachtet?
Lisanne Schneider: Wir waren in einem Sporthotel direkt neben der Schwimmhalle und einem Stadion. Die Zweibettzimmer wurden dann den Sportlerwünschen
entsprechend in Dreibettzimmer umgebaut.
Christian Günther: Das Hotel war in Ordnung. Zumal wir drei „Männer“ in einem Zimmer schlafen konnten. Ist nicht Luxus pur, aber geht schon.
Wann war der Schwimmwettkampf?
Marcus Hopf: Am Vormittag des 12.10.02 ging dann der erste Abschnitt des Schwimmens los. Am Nachmittag folgte der Zweite und am Sonntag Früh der
letzte Abschnitt. Leider waren nicht so viele Sportler gekommen, wie wir gehofft hatten. Aus Ungarn, Tschechien und der Slovakei selbst waren je
nur circa sechs Sportler vertreten. Wir als Deutsche waren aus Leipzig sechs und die Bayern mit drei Sportlern. Die Polen waren mit ihrer kompletten
Nationalmannschaft (40 Personen) angereist und dominierten die Veranstaltung.
Wie waren eure Ergebnisse des ersten Schwimmabschnitts?
Janett Jänichen: Nach langer Zeit konnte ich die 200m Brust mal wieder schwimmen. Und ich habe gleich einen neue Bestzeit erreichen. In meiner
Startklasse waren leider keine anderen Sportler vertreten. Neu war für mich die Ein-Start-Regel, an die ich mich erst mal gewöhnen muss.
Mario Hartmann: Da wir alle längere Strecken geschwommen sind, war es schon anstrengend. Durch die Schwimmhallenschließung der Mainzer Straße hatten
wir nicht so viel Training wie sonst. Daher erreichte ich auch keine Bestzeit.
Anke Tanz: Wir haben unseren Wettkampfhöhepunkt immer erst im September. Somit ist der Vorbereitungszeitraum für lange Strecken zu kurz gewesen.
Da wir lange Strecken aber sonst recht selten im Wettkampfprogramm haben, hatten hier viele Sportler die Chance, ihre alten Bestzeiten zu verbessern.
Was habt ihr in der Mittagspause gemacht?
Marcus Hopf: Zuerst waren wir alle in einem Einkaufszentrum. Es war eine Menge los und für einen Sehschwachen war es ein sehr großes, verwirrendes Gebäude.
Später haben wir auf unseren Betten Musik gehört.
Susann Roscher: Ich habe geschlafen. Die anderen Mädels haben fern gesehen.
Was gab es im zweiten Schwimmabschnitt erfolgreiches zu berichten?
Christian Günther: Ich konnte die 800m Freistil mal wieder im Wettkampf schwimmen. Durch einen gleichschnellen Gegner neben mir, habe ich das Tempo
lange hoch halten. Das reichte auch aus, um meine Bestzeit deutlich zu verbessern.
Mario Hartmann: Die 100m Brust waren cool. Ich habe mich voll an Marcus neben mir gehalten. Schon als ich bei 50m war, hatte ich eine neue Bestzeit.
Was habt ihr am Abend gemacht?
Janett Jänichen: Wir konnten das Fußballspiel zwischen England und der Slowakei live hören und auf dem Fernseher sehen. Das Stadion war direkt
neben uns. Später haben wir noch gequatscht.
Männer: Wir sind noch mal einkaufen gewesen und haben uns ein zweites Abendessen bei Mc Donalds geholt. Der Fernseher war später unser Zeitvertreib.
Und früh wieder beim Wettkampf?
Marcus Hopf: Ich hatte mein Debüt in 100 m Schmetterling. Ich sage nur „aua“.
Lisanne Schneider: Es war leider genauso missglückt wie der zweite Abschnitt.
Wie waren insgesamt eure Leistungen?
Susann Roscher: Leider konnte ich keine einzige Bestzeit erreichen. Immer war ich nur kurz davor. Aber ich habe versucht, mein Rennen mal zu taktieren,
um rauszubekommen, wann ich am schnellsten bin.
Christian Günther: Früh war es im Zimmer immer recht kalt. (alles lacht) Wie war die Frage?
(Wieder mal nicht zugehört, also noch mal)
Also ich habe drei neue Bestzeiten. Ich konnte im Wettkamp mal sehen, wie schnell dich noch werden muss. Die internationalen Schwimmer in der
S10 sind sehr, sehr schnell.
Lisanne Schneider: Ein Drittel war in Ordnung. Es war mein erster internationaler Wettkampf, wo ich mal sehen konnte, wie meine Startklasse so schwimmt.
Mario Hartmann: Dies war schon meine vierte Teilnahme an einem Wettkampf mit internationaler Beteiligung. Leider waren in der S13 nur Marcus und ich
vertreten. Ich habe allerdings gemerkt, dass ich mich an jede Schwimmhalle neu anpassen muss.
Marcus Hopf: In Anbetracht meiner Trainingsbedingungen waren die Ergebnisse gut. Ich habe meine Schwächen beim Wettkampf gemerkt und versuche jetzt
im Training, diese zu minimieren.
Janett Jänichen: Ich konnte leider wegen gesundheitlichen Problemen nur einmal schwimmen. Ich habe allerdings sehen können, wie schnell viele sind.
Vor allem auf das Kraulschwimmen muss ich mich im Training mehr konzentrieren.
Anke Tanz: Mit den Leistungen der Sportler war ich ganz zufrieden. Sie hatten hier auch die Möglichkeit, mal verschiede Techniken auszuprobieren
und vor allem zu sehen, wie weit ihr Ziel, international mitschwimmen zu können, weg ist. Einen Sonderpokal bekam Lisanne Schneider. Sie zeigt
im Wettkampf und Training sehr viel Motivation und Kampfbereitschaft.
Was gibt es noch zu berichten?
Lisanne Schneider: Es war gut, dass dort viele Deutsch gesprochen haben. Und die Aufzüge waren nicht sehr vertrauenserweckend.
Mario Hartmann: Mir hat das Essen nicht geschmeckt.
Alle Anderen: Doch, das Essen war gut!
Marcus Hopf: Es war sehr lustig. Da wir nur eine kleine Gruppe waren, war es sehr angenehm. Und wir hatten mehr Freiheiten als sonst.
Wie sieht die Planung für einen nächsten internationalen Wettkampf aus?
Susann Roscher: Ich hoffe wir fahren mal wieder. Aber dann müssen auch unsere AB´er (Allgemeine Behinderung – die Startklasse gibt es nur in Deutschland)mit.
Anke Tanz: Ich hoffe, das wir bald wieder einen Wettkampf mit ausländischer Beteiligung wahrnehmen können. Da wir sehr viele unterschiedliche
Startklassen haben, ist die Konkurrenz bei nationalen Veranstaltungen sehr gering. Wir schwimmen auch schon bei Nichtbehinderten-wettkämpfen
mit, um die Leistungen der Sportler zu fördern. Es ist natürlich ein Problem, die finanziellen Mittel für so eine Fahrt zu bekommen. Für eine
Unterstützung wären wir sehr dankbar.
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Jugend-Länder-Cup 2002

Die Sachsen war wieder einmal die erfolgreichste Mannschaft im Schwimmen beim Jugend- Länder-Cup 2002 in Schleswig. Mit 38 Bestzeiten von
78 geschwommenen Strecken verbesserten viele Sportler ihre bisherigen Leistungen zum Wettkampfhöhepunkt noch einmal und konnten sich gegen
die Konkurrenz aus anderen Bundesländern in der Einzel- und in der Mannschaftswertung durchsetzen.
Mit der höchsten erreichten Punktzahl bei den Frauen (2967 Punkten) beim diesjährigen JLC gewann Christiane Reppe die Einzelwertung der Jugendklasse
1 weiblich. Nur zwei Punkte mit 2965 Punkten weniger holte auch Daniel Clausner den Sieg in der Altersklasse Jugend 2 bei den Männern. Auch Claudia
Knoth (2580 Punkte) erreichte den ersten Platz bei den Junioren weiblich trotz einer Disqualifikation in einer Strecke und die damit verlorenen Punkte. Alle
drei Sportler werden ihre guten Leistungen auch bei den Weltmeisterschaften in Mar de la Plata / Argentinien im Dezember zeigen können.
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Bei den Junioren waren dieses Jahr nur vier Sportler gestartet. Sabrina Nitschke (1500 Punkte) erreichte als zweite weibliche Sportlerin aus Sachsen mit
mehreren Bestzeiten den zweiten Platz. Bei den Männern in dieser Altersklasse wurde Marcus Hopf (2047 Punkte) zweiter und Sandro Thielemann, der das
erste mal an dieser Veranstaltung teilnahm, achter mit 1014 Punkten.
Die größte Zahl an Sportlern waren in der Jugendklasse. Hier vertraten uns 11 Sportler. Beiden Jüngeren dieses Alters gewannen alle angetretenen männlichen
Sachsen
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die ersten drei Plätze. Christian Günther (1827 Punkte) holte auch diese Jahr den ersten Platz. Er konnte seine Leistungsstagnation in den letzten Monaten
überwinden. Dicht folgte Mario Hartmann (1549 Punkte). Nach seinem Wechsel zum Sportgymnasium verbesserte auch er seine Zeiten kontinuierlich. Dritter mit
1293 Punkte wurde Axel Fuhrig. Bei ihm kann man durch die erreichten Leistungen und den verbundenen geringen Trainingsaufwand noch große Reserven
erkennen, die er hoffentlich im nächsten Jahr ausnutzt.Auch die Frauen erreichten ähnliche Platzierungen. Wie schon oben erwähnt wurde Christiane Reppe erste. Gefolgt von Tina Wieland (2158 Punkte), Susann
Roscher (2095 Punkte), die nach einer halbjährigen Pause, ihre Leistungen vom vergangen Jahr noch nicht erreichen konnte. Dritter wurde Janett Jänichen
(1641 Punkte) die im vergangenen Jahr einen enormen Leistungsschub erreichte. Den sechsten Platz erzielte Lisanne Schneider (1181 Punkte), die leider auf einer
Strecke durch eine Disqualifikation keine Punkte einsammeln konnte und so den fünften Platz verpasste.
Bei den älteren Schwimmern der Jugendklasse waren diese Jahr bedauernswerterweise nur männliche Sportler vertreten. Diese waren aber erfolgreich. Daniel
Clausner wie schon erwähnt Platz eins. Andre Müller (1421 Punkte), der diese Jahr das erste mal teilnahm, schob sich noch knapp vor Alexander Matthias
(1396 Punkte) und wurde mit zahlreichen Bestleistungen fünfter. Bei beiden Sportler hat sich ihr Trainingsfleiß des letzten Trainingsjahres ausgezahlt.
Der Erfolg der sächsischen Mannschaft setzte auch bei den Schülern nicht aus. Dort ereichten wir drei mal den ersten Platz. Franziska Preißler gewann mit
1822 Punkten die Schülerklasse 2 weiblich. Sie verbesserte ihre Leistungen enorm und lässt auf eine erfolgreiche Karriere hoffen. Anja Faber (1028 Punkte)
musste nur einer Sportlerin aus Württemberg den Vortritt lassen und wurde mit Abstand dritte.
Die Jungs dieser Altersklasse erreichten durch Martin Schulz, der trotz seiner geringen Möglichkeit zu trainieren wieder große Leistungssprünge zeigte, den
ersten und Julius Maseberg, der auch seine Leistungen im letzten Trainingsjahr deutlich verbesserte, den dritten Platz. Ebenso betrifft dies Martin Sander(841
Punkte). Durch das erreichen vieler Bestzeiten schaffte er den fünften Platz.
Gute Leistungen erreichte auch Stefanie Weinberg (614 Punkte), die den Sieg in der Schülerklasse 1 weiblich holte. Auch sie verlor durch eine Disqualifikation
Punkte, konnte aber dennoch siegen.
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Deutschen Meisterschaften
Ergebnisübersicht der BVL-Sportler zur internationalen Deutschen Meisterschaft im Schwimmen für Behinderte, von 21 – 23. Juni 2002 in Berlin:
| Claudia Knoth | | 1. Platz | 50 m Schmetterling |
| | 1. Platz | 100 m Schmetterling |
| | 1. Platz | 100 m Brust |
| | 1. Platz | 200 m Lagen |
| | 2. Platz | 100 m Rücken |
| | 1. Platz | 4x 100 m Lagenstaffel |
| | 3. Platz | 4x 100 m Freistilstaffel |
| | | |
| Christian Goldbach | | 1. Platz | 50 m Brust |
| | 2. Platz | 4x 50 m Lagenstaffel |
| | 3. Platz | 50 m Rücken |
| | 3. Platz | 100 m Rücken |
| | 4. Platz | 50 m Freistil |
| | . Platz | 100 m Rücken |
| | | |
| Anja Faber | Jugend | 1. Platz | 50 m Rücken |
| | 1. Platz | 100 m Rücken |
| | 1. Platz | 50 m Freistil |
| | 3. Platz | 100 m Freistil |
| | 4. Platz | 200 m Lagen |
| | | |
| Stefanie Weinberg | Jugend | 1. Platz | 50 m Schmetterling |
| | 1. Platz | 200 m Lagen |
| | 2. Platz | 50 m Freistil |
| | 2. Platz | 50 m Brust |
| | 2. Platz | 100 m Brust |
| | 2. Platz | 50 m Rücken |
| | | |
| Mario Hartmann | Jugend | 1. Platz | 50 m Brust |
| | 1. Platz | 100 m Brust |
| | 2. Platz | 200 m Lagen |
| | 2. Platz | 50 m Freistil |
| | 2. Platz | 100 m Freistil |
| | | |
| Volker Spitzner | Jugend | 1. Platz | 200 m Lagen |
| | 2. Platz | 50 m Schmetterling |
| | 3. Platz | 50 m Freistil |
| | 3. Platz | 100 m Freistil |
| | | |
| Alexander Matthias | Jugend | 1. Platz | 50 m Brust |
| | 1. Platz | 100 m Brust |
| | 1. Platz | 200 m Freistil |
| | 1. Platz | 400 m Freistil |
| | 2. Platz | 100 m Freistil |
| | | |
| Marcus Hopf | Jugend | 1. Platz | 50 m Schmetterling |
| | 1. Platz | 50 m Brust |
| | 2. Platz | 50 m Freistil |
| | 2. Platz | 100 m Freistil |
| | 3. Platz | 100 m Brust |
| | | |
| Geert Jährig | | 1. Platz | 50 m Rücken |
| | 2. Platz | 4x 50 m Lagenstaffel |
| | 3. Platz | 4x 100 m Lagenstaffel |
| | | |
| Jördis Hoffmann | | 1. Platz | 100 m Schmetterling |
| | 2. Platz | 50 m Schmetterling |
| | | |
| Peggy Czaja | | 2. Platz | 50 m Freistil |
| | 2. Platz | 100 m Freistil |
| | 2. Platz | 200 m Freistil |
| | 2. Platz | 400 m Freistil |
| | | |
| Anne-Christin Hoffmann | | 1. Platz | 50 m Rücken |
| | 3. Platz | 50 m Brust |
| | 3. Platz | 200 m Freistil |
| | | |
| Thomas Amende | | 2. Platz | 50 m Brust |
| | 2. Platz | 100 m Brust |
| | 3. Platz | 50 m Freistil |
| | 3. Platz | 4x 100 m Lagenstaffel |
| | | |
| Thilo Hellriegel | | 3. Platz | 4x 100 m Lagenstaffel |
| | 4. Platz | 50 m Schmetterling |
| | 5. Platz | 200 m Lagen |
| | | |
| Christian Reff | | 3. Platz | 50 m Brust |
| | 5. Platz | 200 m Freistil |
Herzlichen Glückwunsch für die Teilnehmer des BVL an den Internationalen Deutschen Meisterschaften im Schwimmen für Behinderte
. . . . und natürlich auch den Trainern Anke Tanz, Hanno Mertens sowie Günter Erdmann
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Sachsenmeisterschaften 2002 in Leipzig
Zur 12. Offenen Sachsenmeisterschaft trafen sich am 6. und 7. April 2002 in der Leipziger Universitäts- schwimmhalle Schwimmer aus vier
Bundesländern und Berlin. Trotz der Osterferien in einigen Ländern, stiegen 122 Schwimmer aus 14 Vereinen ins Leipziger Wasser. Es ging darum,
die sächsischen Meister in insgesamt 30 Wettkämpfen (22 Einzel und acht Staffelentscheidungen) zu ermitteln. Die Wertung für Sehbehinderte und
Körperbehinderte erfolgte in drei Altersklassen (Kinder bis 14 Jahre, Jugendliche und offene Klasse), mit Punkteberechnung auf Basis der
Weltrekorde für die verschiedenen Strecken und Startklassen (Schadensklassen).
Traditionsgemäß wurden am Sonntag wieder sechs Wettbewerbe für Menschen mit geistiger Behinderung ausgetragen, wofür sich in diesem Jahr
allerdings lediglich 17 Sportler von zwei Vereinen (Potsdam und Leipzig) angemeldet hatten.
Die meisten Starter stellte wie in den vergangenen Jahren der BV Leipzig mit 40 Startern, gefolgt vom BFV Ascota Chemnitz (18). Vom BSV Nord
Ost Berlin fanden 13 Schwimmer den Weg nach Leipzig, aus dem Land Brandenburg elf, aus Sachsen Anhalt zehn und aus Thüringen hatten sechs
Schwimmer gemeldet.
Dazu kamen noch sächsische Schwimmer aus Hoyerswerda, Döbeln und Plauen. Auch bei der 12. Auflage der Sachsenmeisterschaften im Schwimmen
wurde eine Wertung in den Altersklassen Kinder konnten ebenfalls sowohl in der AK Kinder, als auch bei den Jugendlichen mehrfach auf das
Siegertreppchen steigen.
In der AK Jugend zeigten sich die für Chemnitz startende Dresdnerin Christiane Reppe und der Leipziger Alexander Matthias als erfolgreichste
Starter. Christiane Reppe gewann (in Abwesenheit von Tina Wieland und Susann Roscher) überlegen auf ihren fünf gemeldeten
Strecken. Alexander Matthias errang (in Abwesenheit von Daniel Clausner) viermal Gold und zweimal Silber bei der männlichen Jugend. Ebenfalls ziemlich
erfolgreich war die Leipzigerin Lisanne Schneider, mit zwei 1. und drei 3. Plätzen.
Die offene Altersklasse der Damen wurde dominiert von Maria Götze (Chemnitz), die die fünf Siege und einen zweiten Platz errang, sowie Claudia
Knoth (Leipzig), mit je dreimal Gold und Silber. Einzig Beate Lobenstein aus Magdeburg konnte mit je zweimal Gold und Silber sowie einmal
Bronze in die Phalanx der beiden Sächsinnen eindringen. Damit teilten bei den Damen, in krankheitsbedingter Abwesenheit von Kay Espenhayn, die
einzigen drei anwesenden Schwimmerinnen der Nationalmannschaft das Süßeste am Medaillenkuchen fast alleine unter sich auf. Hinter den "großen
Drei"
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letzte Änderung: 16.09.2007