30. Internationales Sitzvolleyballturnier um den Pokal „Kleine Nienburgerin“ am 15. u.16.11.2003 in Nienburg/Weser
- Sitzvolleyballer des Behindertensportvereins Leipzig auf Platz 5 -
Zum Saisonabschluss der Sitzvolleyballer reiste das stark dezimierte Team des Behindertensportverein Leipzig (BVL) um Kapitän Marko Schmidt in
das niedersächsische Nienburg. In einem Härteturnier kämpften 9 Mannschaften aus 4 Ländern in 72 Spielen um die begehrte Trophäe, zwischendurch
mussten die Mannschaften noch das Kampfgericht stellen, da nur 3 Schiedsrichter angereist waren. Mit Mike Frank vom SV Lok Leipzig-Mitte gab ein
junger Sitzballer sein Debüt bei den Sitzvolleyballern und überzeugte durch hervorragende Leistungen in seinem ersten Wettkampf. Da der Turniermodus
„jeder gegen jeden“ auf 3 Spielfeldern vorsah, blieben kaum Zeit zur Regeneration, so hatte die Mannschaft in 11 Stunden 8 Spiele und drei mal
Kampfgerichte zu stellen. Der Europapokalsieger des vergangenen Jahres Zenica (Bosnien-Herzegovina ), in dessen Reihe eine große Anzahl von
Nationalspielern antraten, löste das Problem souverän und gewann alle Spiele. Der einzigste Satzverlust wurde ihm vom BVL zugefügt, deren Spieler in
diesem Match im ersten Satz weit über ihren Möglichkeiten spielten. Berlin (Platz 3 bei den DM 2003) trat mit zwei Mannschaften an, obwohl sie nur mit
11 Spielern anreisten, so wurden Spieler aus anderen Teams „ausgeliehen“, was augenscheinlich zur Verzerrung der Ergebnisse führte. Leipzig verlor
knapp die Spiele gegen diese beiden Mannschaften obwohl sie gute spielerisches Niveau demonstrierten Auch gegen den alten Rivalen (5.Platz der DM
2003) Hamburg verlor der BVL knapp mit 1:2. Schmerzlich machte sich gerade in diesem Spiel das Fehlen von Christoph Herzog und Michael Hahn
bemerkbar. Trotz verbesserter spielerischer Leistungen konnte David Krause (noch) nicht die Lücke füllen. In Entscheidungssituationen fehlte die
Spielerfahrung und die nötige Reife. Der Gastgeber Nienburg, sowie die Mannschaften aus Bielefeld, Witebsk (Weißrußpand, Partnerstadt von Nienburg)
und Kopenhagen (Dänemark) hatten gegen die sich stabilisierenden Leipziger keinerlei Siegchance.Auch in diesem Turnier wurden die Mängel und
Schwächen der Leipziger schonungslos aufgedeckt, die ein besseres Abschneiden unter anderem bei den DM verhinderte.
Folgende Mängel wurden sichtbar:
1. Die Spielerpotential der Leipziger ist qualitativ und quantitativ zu gering, es fehlt an gleichwertigen Auswechselspielern.
2. Einzelne Techniken sind noch nicht stabil ausgebildet (Annahme der Aufgabe, Feldabwehr) und bedürfen mehr Aufmerksamkeit im Training.
3. Die athletischen Voraussetzungen sind zu gering, speziell in der Schlaghärte und Beweglichkeit in der Feldabwehr bestehen Rückstände.
Zu erreichen ist die Verbesserung der Leistungsfähigkeit durcheine zusätzliche Trainingseinheit, an der auch Sportler teilnehmen, die nicht in Leipzig
arbeiten und wohnen. Mit der Verbesserung der sportlichen Vorraussetzungen des Teams wird es möglich sein, die Leistungsfähigkeit der Sitzvolleyballer
der Stadt der Olympia – und Paralympicbewerbung unter Beweis zu stellen und das Öffentlichkeitsinteresse zu erhöhen.
- Spieler des BVL -
Thomas Bachmann, Thomas Bauerfeld, Mike Frank, David Krause, Sandy Lietz, Marko Schmidt und Stefan Wischnewski
- Endstand -
| Mannschaft | | Punkte | Sätze | Spielpkt |
| 1.Zenica (Bosnien –Herzegovina) | | 16 | 16:01 | 412:238 |
| 2.Berlin II | | 15 | 14:04 | 406:323 |
| 3.Berlin I | | 14 | 13:04 | 392:309 |
| 4.Hamburg | | 13 | 10:08 | 387:334 |
| 5.Leipzig | | 12 | 10:08 | 370:343 |
| 6.Nienburg | | 11 | 7:10 | 306:374 |
| 7.Bielefeld | | 10 | 5:12 | 327:388 |
| 8.Witebsk (Weißrußland) | | 9 | 2:15 | 265:415 |
| 9.Kopenhagen (Dänemark) | | 8 | 1:16 | 238:415 |
Tilo Garlin
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Leipziger Sitzvolleyballer verpassten Bronzeplatz
Auch bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften schrammten die Sitzvolleyballer des Behindertensportverein Leipzig (BVL) an einer möglichen
Medaille vorbei und landeten wie im Vorjahr auf dem undankbaren 4. Platz. Der neue Überraschungsmeister TSV Bayer Leverkusen II zollte den
Leipzigern hohes Lob, lieferten die Männer und Frauen um Kapitän Marko Schmidt gerade gegen sie ihr bestes Spiel des Turniers. Trotz häufiger
Führung unterliefen ihnen in der Entscheidungsphase noch zu viele Konzentrationsfehler, was letztendlich den Sieg verhinderte. Auch gegen
„Angstgegner“ SV Berliner Brauereien verdeutlichte sich die noch fehlende spielerische Reife, die sich in einer zu großen Leistungsschwankung
widerspiegelte. Verloren die Spieler des BVL den ersten Satz noch klar und deutlich mit 9:25, wendete sich im zweiten Satz das Blatt – Leipzig war
ein gleichwertiger Gegner und unterlag denkbar knapp mit 22:25.
Die große Überraschung lieferte die zweite Mannschaft der Leverkusener, die nach großem Kampf den Abonnementsmeister der letzten Jahre TSV
Bayer Leverkusen I, in dessen Reihen fast ausschließlich aktuelle Nationalspieler antraten, mit 2:1 besiegte. Das Fehlen ihres Superstars Jürgen
Schrapp und eine gewisse Überheblichkeit führte zu dieser unerwarteten Niederlage.
Die Spieler der SV Berliner Brauereien um Kapitän Steffen Barsch witterten plötzlich ihre Chance Meister zu werden, mussten sie doch „nur“ gegen
die zweite Leverkusener Mannschaft 2:0 gewinnen und gegen Leverkusen I einen Satzgewinn erreichen. Diese Hoffnungen wurde nach dem Gewinn
des ersten Satz gegen Leverkusen II genährt, zerschlugen sich aber nach dem deutlichen Verlust des zweiten Satzes (14:25). Wie in den vergangenen
Jahren setzten sich die Berliner zu sehr unter Druck und verloren den dritten Satz 13 :15 – vorbei war der Traum vom Deutschen Meister 2003.. Selbst
das Aufbäumen gegen den alten Meister Leverkusen I, der wieder mit dem verspätetet angereisten Kapitän der Auswahlmannschaft spielte, nutzte
nichts – es blieb nach einem 0:2 nur noch Platz 3 übrig.
Das weitere Teilnehmerfeld ist schnell umrissen. Hinter den Leipzigern erreichte das Team des austragenden Vereins Platz 5, nach dem man nach einer
deutlichen Niederlage gegen den BVL die Hoffnung um den angestrebten 4. Platz begraben musste.
Die Mannschaft aus Cottbus erreichte zwar durch den Sieg über Bielefeld die Finalrunde, konnte aber hier keinen Sieg mehr erringen. Trotz eines jeder
Zeit gefährlichen Nationalspieler Uwe Haußig war dieses Team zu unausgeglichen besetzt und belegte Platz 6.
Der Neuling Magdeburg war erstmalig bei einem Turnier vertreten und konnte keinen Satzgewinn für sich verbuchen, doch sollte die neuaufgestellte
Mannschaft den Mut nicht verlieren. Bielefeld, Rheydt, Berlin II und Neubrandenburg konnten in keiner Phase des Turniers mit den Leistungen der
Finalisten mithalten und verzeichnen noch großen Nachholebedarf. Seit vielen Jahren war erstmalig die Mannschaft aus Nienburg nicht mehr vertreten,
was alle Teilnehmer bedauerten. Vielleicht gelingt es den Sportfreunden um Bernd Blume bald wieder ein schlagkräftiges Team zusammenzustellen und
an den Wettkämpfen teilzunehmen.
Trotz einiger kleiner organisatorischer Mängel verliefen die Meisterschaften in einer angenehmen Atmosphäre, was unter anderem auch den
holländischen (!) Schiedsrichtern zuzuschreiben war. Der Schiedsrichterverantwortlicher Anton Probst fehlte leider ebenso wie ein Vertreter des
Deutschen Behindertensportverbandes oder der Trainer der Nationalmannschaft Karl Quade. Im Verlauf des Turniers wurden auch die recht
unterschiedlichen Schiedsrichterauffassungen zwischen den 4 deutschen und 5 holländischen
Referees deutlich. In den letzten Jahren kam es zu keinerlei Erfahrungsaustauschen, Schiedsrichterlehrgängen oder Gewinnung weiterer Kampfrichter
durch die Verantwortlichen des Verbandes.
Zu dem Team der Leipziger Mannschaft wäre noch so viel zu sagen, dass sie das angestrebte Ziel Platz 4 in souveräner Manier gemeistert haben, das
Kampfziel (Rang 3) jedoch verpasst wurde.
Die Führungsspieler und Leistungsträger Christoph Herzog, Marko Schmidt und Stefan Wischnewski wiesen durch ihre Leistung nach, dass der
Anschluss an die Spitzenmannschaften fast erreicht ist. Michael Hahn, David Krause und Sandy Lietz schwankten noch zu sehr in ihren Leistungen,
erfüllten aber ebenso ihre Aufgaben wie die Auswechselspieler Thomas Bachmann, Thomas Bauerfeld und Uwe Rätz. Speziell die letztgenannten
Spieler wiesen in kritischen Situationen nach, dass sie ihre Aufgaben gleichwertig erfüllen können.
Für das Jahr 2004, wenn die Deutschen Meisterschaften in Neubrandenburg stattfinden, werden die Leipziger erneut Platz 3 anstreben – bis dahin gilt
es intensiv zu trainieren, gegebenenfalls auch durch eine zweite Trainingseinheit.
Endstand Deutsche Meisterschaft 2003:
1. Leverkusen II
2. Leverkusen I
3. Berlin I
4. Leipzig
5. Hamburg
6. Cottbus
7. Bielefeld
8. Rheydt
9. Berlin II
10. Neubrandenburg
11. Magdeburg
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2. OIM / Kastanienhof Sitzvolleyballturnier in Apeldoorn (Niederlande)
Am 13. September 2003 fand zum zweiten mal in Apeldorn ein Sitzvolleyballturnier für Dreier- und Sechser-Teams statt. Der BV Leipzig ging dabei
erstmals mit einem Dreier-Team an den Start. Die Regeln beim Spiel drei gegen drei sind stark an das Beachvolleyball angelehnt. In der Vorrunde
wurden generell nur zwei Sätze bis maximal 17 Punkte gespielt.
Die Sitzvolleyballer Marko Schmidt, Christoph Herzog und Stefan Wischnewski vertraten den Behindertensportverein und Leipzig als offizielle
Bewerberstadt Deutschlands für die Olympischen Spiele und die Paralympics 2012. Das Turnier war neben der sportlichen Herausforderung
gleichzeitig Beginn der heißen Vorbereitungsphase auf die Deutschen Meisterschaften im Sitzvolleyball vom 10. bis 12. Oktober in Hamburg.
Neben den Teams aus Leverkusen, Berlin und Leipzig traten die Nationalmannschaften Hollands der Damen und Herren, sowie einige Vereinsmannschaften
an.
Der BV Leipzig startete außerordentlich unglücklich in das Turnier. Das erste Vorrundenspiel ging mit 16:17 und 14:16 nur knapp gegen den späteren
Vorrunden Zweiten – Nationalmannschaft Herren 1 – verloren. Im weiteren Turnierverlauf verbesserten die Leipziger ihre Angriffsstärke und gewannen
jeweils klar mit 2:0 gegen die Nationalmannschaft Damen (-11; -6) und die Spielgemeinschaft Hamburg/Nienburg (-8; -5). Gegen den Vorrundensieger
und späteren Turniergewinner Bayer 04 Leverkusen mussten die Leipziger eine weitere Niederlage (-13; -10) hinnehmen, wobei durchaus ein Satzgewinn
für den BVL möglich gewesen wäre.
Durch mangelnde Konzentration im letzten Vorrundenspiel wurde fast noch der dritte Vorrundengruppenplatz gefährdet. Nur durch Schützenhilfe der
Nationalmannschaft Damen 1, die dem direkten Konkurrenten um diesen Platz – Nationalmannschaft Herren 3 –einen Punkt abnahmen und das bessere
Ballverhältnis erreichten die Leipziger Sitzvolleyballer das Spiel um Platz 5. Dort trafen die Spieler um Mannschaftskapitän Stefan Wischnewski auf die
Nationalmannschaft Herren 2. Durch eine konzentrierte Mannschaftsleistung und eine hohe Erfolgsquote im Angriff wurde dieses Spiel klar gewonnen
(-7; -10).
Insgesamt können die Leipziger Spieler mit dem Abschneiden zufrieden sein. Mit einem konzentrierteren Turnierstart wäre aber sicherlich auch ein Platz
unter den ersten drei möglich gewesen. Recht herzlichen dank dem Veranstalter verbunden mit dem versprechen im nächsten Jahr wieder zu kommen
uns dann um einen vorderen Platz zu spielen.
Stefan Wischnewski
Endstand
1 Bayer04 Leverkusen
2 Nationalmannschaft Herren 4
3 Nationalmannschaft Herren 1
4 Berliner Brauereien
5 BVL Leipzig
6 Nationalmannschaft Herren 2
7 Sudosa/Bartje Assen
8 Nationalmannschaft Herren 3
9 Nationalmannschaft Damen
10 Hamburg/Nienburg
11 Spiker Eerbeek
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Aktion im Jahr der Menschen mit Behinderungen – Intergration live
Sitzvolleyball trotz Regen und Wind
Wie in jedem Jahr trafen die Sitzvolleyballer des Behindertensportvereins Leipzig mit den Volleyballern und den teilnehmenden Gastmannschaften
des 9.Lipsmix des BSV STOV am 30.08.2003 zusammen. Es ist schon eine gute Tradition geworden, dass die Sitzvolleyballer ein Demonstartionsspiel
durchführen unddannach in gemischten Mannschaften noch weitere Sätze gegeneinander spielen. Schnell merkten die nichtbehinderten Sportfreunde,
wie schwer es ist, sich auf dem Boden auf dem Hinterteil fortzubewegen und anschließend zuzuspielen, zu baggern oder anzugreifen, waren doch
die Beine stets im Weg. Respektvoll zollten sie den teilweise atistischen Einlagen der Spezialisten Beifall und freuten sich über eigene gelungene Aktionen.
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In diesem Jahr wurde es noch schwieriger, da an diesem Tage regelrechtes Aprilwetter herrschte. Sonne, Wind ud Regen wechselten sich ab. Der Fußbodenbelag,
der extra für die Sitzvolleyballer gekauft wurde, wurde nass - es rutschte sich erheblich schwerer, die Hosen und Strümpfe waren mit Regenwasser getränkt,
doch das tat der Stimmung und der Einsatzfreude keinen Abbruch - im Gegenteil.
Nach 2 Stunden Spiel wurde es dann aber doch angebracht abzubrechen, da die Verletzungsgefahr und gesundheitliche Beeinträchtigungen zu befürchten waren.
Unter den Beifall der zahlreichen Volleyball verabschiedeten sich die Mannschaften und versprach im nächsten Jahr wieder anzutreten.
Den Helfern um Petra Stoltze (Geschäftsführerin des Sächsische Volleyballverbandes) sei nochmals für die Unterstützung und das Engagement gedankt -
es war wie ein tolles Erlebnis und eine Möglichkeiten zu demonstrieren, dass Behinderte und Nichtbehinderte ohne große Mühe gemeinsame Veranstaltungen
azsrichten können. Die Sitzvolleyballer freuten sich noch zusätzlich über das Geschenk des Ausrichters, der für jeden eine Eintrittskarte für einen
Spieltag der Europameisterschaften im Volleyball in Leipzig spendierte.
Tilo Garlin
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Berliner Sitzvolleyballturnier
Das 10. Berliner Sitzvolleyballturnier war einer der Jahreshöhepunkte in dieser Sportart in Deutschland und sah in der Mannschaft von TSV Bayer 04
Leverkusen einen verdienten Sieger. Gemeinsam mit der GUIDANCE Integration GmbH organisierten die Sportler des SV Berliner Brauereien einen hervorragenden
Wettkampf, bei denen 14 Mannschaften aus Finnland, Griechenland, Ungarn, Polen, der Niederlande und Deutschland in 43 Spielen um den begehrten Pokal stritten.
In einem hochinteressanten Endspiel setzte sich die Leverkusener gegen die finnische Nationalmannschaft knapp durch und demonstrierte europäische Spitzenklasse.
Der amtierende Meister hatte den wuchtigen Angriffsschlägen der Finnen eine hervorragende Feldabwehr und eine geschlossene Manschfatsleistung entgegenzusetzten
und setzte sich mit 3:2 durch.
Die BVL-Spieler zeigten wechselnde Leistungen im Verlauf des Turniers und wurden für ihr kämpferisches Aufbegehren mit dem 5. Platz belohnt. Im Spiel gegen die
alten Konkurennten aus Cottbus und Hamburg gingen die Spieler um Kapitän Stefan Wischnewsi als Sieger vom Platz. Gegen die holländische Spielmannschaft
vom Savico Enschede wurde in der Vorrunde nach guter kämpferischer Leistung 1:2 verloren, ebenso gegen den Turniervierten Tatabanya (Ungarn).
Im Spiel gegen Leverkusen fehlte das Selbstvertrauen und die technische Vorraussetzung - 2:0 lautete das klare und eindeutige Ergebnis.
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3. Benefizturnier der „Elternhilfe für krebskranke Kinder“ am 01.06.2003
Als der Ex-Fußballprofi Marcus Wulftangel die Sitzvolleyballer des Behindertensportvereins Leipzig ansprach, beim 3. Benefizturnier im
Rahmenprogramm mitzuwirken, waren sie selbstverständlich sofort dazu bereit, ihrem Beitrag zu leisten. Diese Veranstaltung diente der
Unterstützung und Betreuung krebskranker Kinder auf der Kinderstation in der Leipziger Kinderklinik in der Oststraße.
Neben aktuellen Profis wie Marco Rose und Torsten Kracht zeigten die ehemaligen Aktive der Chemie-Traditionsmannschaft (Hans-Jörg Leitzke,
Steffen Hammermüller u.a.) sowie die Damen vom Handballmeister HCL gemeinsam mit den ATV-Hockeydamen und der Auswahl des Leipziger
„Ratsherrenteams“ ihr fußballerischens Können.
Zwischen den Spielen bauten die Sitzvolleyballer ein Volleyballfeld auf dem Fußballrasen auf und präsentierten ihre Sportart auf ungewöhnlichem
Untergrund. Moderiert von Trainer Tilo Garlin, der den Verein und einige Sportler persönlich vorstellte, demonstrierten die Spieler mit teilweise
artistischen Einlagen und hohem Können ihre Leistungsstärke und zeigten, dass diese Art des Volleyballspiels durchaus interessant sein kann.
Sportler wie David Krause, Benjamin Oesch und Anett Wischnewski haben bereits längere Zeit intensiven Kontakt zum Verein „Elternhilfe für
Krebskranke Kinder“, da sie früher durch diesen betreut und gefördert wurden. Unter dem Beifall von ca. 800 Zuschauern beendeten die Sportler
nach 20 Minuten das Demonstrationsspiel mit der Gewissheit, zum Erfolg der Veranstaltung beigetragen zu haben.
Diese Veranstaltung war für die Sportler des BVL eine weitere Möglichkeit den zukünftigen Zuschauern der Paralympics sich mit Behindertensport
vertraut zu machen und zu demonstrieren, dass eine Behinderung nicht gleichzeitig das „Aus“ vom Sport bedeutet, das das Leben weitergeht und die
Lebensfreude erhalten werden kann.
Tilo Garlin
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letzte Änderung: 16.09.2007