Deutsch Kurzbahnmeisterschaften, Chemnitz 22./23.11.03
Am 22./23.November 2003 reisten wieder alle verfügbaren und willigen Schwimmer nach Chemnitz. Dort fanden zum zweiten Mal die Deutschen
Kurzbahn Meisterschaften statt. Mit 18 Sportlern und 4 Betreuern stellte der BV Leipzig die größte Mannschaft bei dieser Veranstaltung.
Trotz des dichten Gedränges schafften es dann doch alle, sich einzuschwimmen und einen Sitzplatz zu erobern. Und dann ging es schon los. Es wurden
am ersten Tag viele Bestzeiten aufgestellt. Auch die damit erreichten Platzierungen konnten sich zeigen lassen.
Die Sportler unserer Jugendfördergruppe konnten durch ihre Leistungsverbesserungen wesentlich für den guten Medaillenspiegel unseres Vereins
beitragen. Hervorragende Leistungen erreichte Anja Faber mit 4 goldenen und 2 silbernen Medaillen. Ihr zielstrebiges Training und eine verbesserte
Einstellung trugen zu diesen Leistungen bei. Stefanie Weinberg unser jüngster Star bestätigte in ihrer Startklasse mit drei Gold und drei Silbermedaillen
ihre guten Leistungen. Nicht zu verachten ist dabei ihr zweiter Platz in der offenen Klasse über 50m Schmetterling. Ebenfalls mit vielen Medaillen und
Bestzeiten konnten Susann Roscher (2 x Gold, 2 x Silber, 1 x Bronze) und Philip Portisch (2 x Gold, 1 x Silber, 2 x Bronze) überzeugen.
Trotz der verkündeten Pause in diesem Trainingsjahr aufgrund der Abschlussprüfungen zeigte Claudia Knoth sehr gute Leistungen. So schaffte sie es
über 100m Rücken ihre Bestzeit enorm zu steigern und damit ganz oben auf dem Treppchen zu stehen. Ebenso erreichte sie diese Leistung über 50 m
Rücken. Platz 2 waren über 200 m Lagen und Platz 3 über die Angststrecke 100 m Schmetterling komplettierten ihre Medaillensammlung. Ihr Trainer
Hanno Mertens war über dieser Entwicklung sehr erfreut.
Christian Goldbach bestätigte einmal mehr, dass er durch sein regelmäßiges Training bei Günther Erdmann ganz vorn mitschwimmen kann. Mit dem 1.
Platz über 100 m Freistil und jeweils einer Silbermedaille über 100 m Rücken und 50 m Freistil zeigte er, dass der Weg nach Athen zu den Paralympics
2004 nicht mehr weit ist.
Unsere Frauenstaffel mit Claudia Knoth, Anne-Christin Hoffmann, Lisanne Schneider und Stefanie Weinberg musste gleich vier Mal ran, erreichten
damit aber immer den zweiten Platz. Die Besetzung unsere Herren war dagegen etwas flexibler. Sie konnten sich über einen 1. Platz, zwei 2. und einen
3. Platz freuen. Beteiligt waren unser dabei der lang vermisste Stefan Oppel und unser Rückenspezialist Geert Jährig. Dieser schrammte leider über 50m
Rücken knapp am Weltrekord vorbei.
Insgesamt erreichte unsere Verein 19 mal Gold, 28 mal Silber und 17 mal Bronze. 90 Prozent wurden dabei von unseren Nachwuchsschwimmern
gesammelt. Dies zeigt, dass wir im Nachwuchsbereich immer noch das stärkste und erfolgreichste Team Deutschlands sind.
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Herzlichen Glückwunsch noch mal an alle Teilnehmer und vielen Dank an alle beteiligten Übungsleiter und Trainer.
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Anke Tanz
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Jugend-Länder-Cup
- Mannschaftliche Überlegenheit der sächsischen Jugendauswahlmannschaft -
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Für den 17. Jugend-Länder-Cup, der vom 11. -14. 9. 2003 im württembergischen Ellwangen stattfand, wurden vom SBV 20 Jugendliche nominiert.
Begleitet wurden sie von vier Betreuern, Kerstin Vogt (Chemnitz), Peggy Czaja, der Jugendwartin Anke Tanz, Schwimmwart Geert Jährig (aus Leipzig).
&xnbsp; Die Anreise nach Ellwangen erfolgte am Donnerstag dem 11.09.2003 mit einem durch einen netten Busfahrer gesteuerten dem Reisebus ohne Probleme,
so dass wir alle wohlbehalten in Ellwangen ankamen. Während der Hinfahrt wurde an alle Teilnehmer die Mannschaftskleidung (T-Shirt und Trainingsanzüge)
ausgegeben.
| Auch wenn nicht alle einen maßgeschneiderten Anzug bekamen, konnte die sächsische Mannschaft dennoch in einem einheitlichen Outfit beim
Wettkampf auftreten. Die neuen T-Shirts kamen bei allen wesentlich besser an als die vergangener Jahre.
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Am Abend der Anreise fand an auf einer Bühne in der Fußgängerzone Ellwangens die Eröffnungsveranstaltung statt. Dabei erlebten wir zahlreiche
tänzerische, artistische und sportliche Darbietungen von Vereinen und Gruppen aus Ellwangen und Umgebung. Dargeboten wurden u.a. Karate,
Rope-Skipping, Rock’nRoll-, Jazz- und Brake-Dance, “Guggenmusik” und Kunstradfahren. Leider fing es zwischenzeitlich an leicht zu Regnen, was
besonders die Darbietungen im Kunstradfahren stark beeinträchtigte. Auch das mit Spannung erwartete Trampolinspringen mit Rollstuhlfahrer wurde
ein Opfer des sich verschlechternden Wetters.
Die Unterbringung erfolgte, wie fast immer, in Jugendherbergen. Unsere Mannschaft hatte Quartier im 30 km entfernten Dinkelsbühl. Der Stadtkern von
Dinkelsbühl besteht komplett aus gut erhaltenen und gepflegten Fachwerkhäusern, umgeben von einer hohen Stadtmauer mit Stadtgraben davor. Unsere
Jugendherberge selbst war ebenfalls ein großes Fachwerkhaus, welches ursprünglich als Kornspeicher errichtet worden war. Zwar mussten alle - egal
welche Behinderung - steile Treppen in die Obergeschosse steigen, aber da wir alles Sportler sind, konnte jeder im vorgesehenen Bett schlafen.
Am ersten Wettkampftag fanden ab Mittag parallel die Wettbewerbe in der Leichtathletik und im Schwimmen statt. Während die Leichtathleten ziemlich
gute Bedingungen vorfanden, hatten die Schwimmer einigen Grund zur Kritik an ihrer Wettkampfstätte. Alle Wände und die Startblöcke in dem Freizeit-
Badebecken&xnbsp; waren sehr glatt. Außerdem gab es keine Haltegriffe für den Rückenstart und sämtliche Leinen/Ketten wirkten provisorisch und hingen
etwas schlaff. Sehr ungünstig wirkte sich auch die große Dunkelheit in der Halle aus. Die wenigen Lampen reichten nicht aus, um die Halle ordentlich
(wettkampftauglich) zu erhellen. Dies machte vor allem vielen Sehbehinderten Schwimmern die Orientierung schwer, aber auch den Normalsehenden.
Aber alle Sportler aller Mannschaften hatten mit den selben Problemen umzugehen.&xnbsp;

Am zweiten Wettkampftag stand am Vormittag lediglich Tischtennis auf dem Plan. Diese Wettbewerbe waren gut organisiert und liefen planmäßig ab.
Für den Nachmittag waren verschiedene Freizeitangebote organisiert. Wir entschieden uns dafür, die auf einem großen Parklatz aufgebauten Angebote zu
nutzen. Hier konnte man wie auf einem Volksfest verschiedene Jahrmarkts-Angebote nutzen, jedoch kostenfrei. Dazu zählten diverse Geschicklichkeits-,
Ziel- und Balancespiele, Kistenklettern, Feuerwehr und Polizei waren mit verschiedenen Fahrzeugen und Info-Ständen da und anderes mehr. Haupt-
Anziehungspunkt war für viele das Bungee-Running, aber auch das das Elch-Schießen im Schützenverein. Beim Bungee-Run muss jeder an ein Bungee-
Seil gebunden versuchen, in einer mit Luft gefüllten Laufbahn soweit wie möglich vorwärts zu kommen und seine Klettpads gut zu platzieren. Das
Elchschießen wurde mit einer leichten Armbrust auf einen Holz-Elch mit Zielscheibe durchgeführt.
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Am Abend des zweiten Wettkampftages wurden traditionsgemäß zur Abschlussveranstaltung alle Siegerehrungen durchgeführt. Auf dem Podium,
welches auch über eine Rampe zu erreichen war, hatten die Veranstalter um das Siegerpodest herum vier kleine olympische Flammen aufgebaut.
Diese verliehen den Siegerehrungen einen würdigen und feierlichen Rahmen. Überhaupt waren die Siegerehrungen ziemlich perfekt organisiert und
liefen wie am Schnürchen ab.
Noch vor den Siegerehrungen gab es Abendessen (kalte Platten) und am Ende wie immer eine Disco bis 24 Uhr.
Am Morgen des 14.09.2003 bestiegen wir in aller Ruhe gegen 9:00 Uhr den Bus und traten die Heimreise an. Bis zu dem Zeitpunkt, als wir von einem
Polizeifahrzeug überholt und auf einen Parkplatz geleitet wurden. Der unerwartete Aufenthalt sorgte für Aufregung unter den Mitreisenden und für
einige Spekulationen über den Grund der Kontrollen. Da sich zunächst an allen, außer an unserem Bus etwas tat, nutzten die Trainer die Wartezeit für
eine kleine Auswertung des Wettkampfes. Als wir nach etwa einer Stunde Wartezeit als fast letztes Fahrzeug an die Reihe kamen, stellte sich rasch
heraus dass alles in Ordnung war. Alle Papiere und Nachweise konnten erbracht werden und die Kontrolle Fahrtenschreiber-Scheibe ergab, dass unser
Busfahrer ausreichend Ruhezeit eingehalten hatte. So stand der Weiterfahrt nichts mehr im Wege und nach zwei Stunden konnten die Leipziger ihren
abholbereiten Eltern von den Erfolgen berichten und Urkunden, Medaillen oder Pokale zeigen, während die Chemnitzer noch ein paar km vor sich hatten.
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Auch beim diesjährigen Jugend-Länder-Cup konnten die jugendlichen Sachsen alle 3 Mannschaftspokale im Schwimmen erringen. Dies taten sie in
beinahe routinemäßigen Manier -so wie schon oft in den vergangenen 13 Jahren. Keine andere Mannschaft kam auch nur annähernd an die Punktzahl
der Sachsen heran:
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- Schüler: 1. Sachsen = 4.604 Pkte. (2. 2.281 Pkte.)
- Jugend: 1. Sachsen I = 8.408 Pkte.,
3. Sachsen II = 6.326 Pkte.
- Junioren: 1. Sachsen = 8.679 Pkte. (2. 6.608 Pkte.) |
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Besonders erdrückend für die anderen Landesverbände ist die derzeitige Überlegenheit in der AK Jugend (JG 86...89). Hier schickte der SBV gleich zwei
starke Teams ins Rennen, welche beide am Ende das Siegertreppchen besteigen konnten. Und dies, obwohl innerhalb des SBV eine Jugendliche an die
Junioren “ ausgeliehen ” wurde, um dort bestehende Lücken zu schließen. Dieser geschickte Schachzug unserer Jugendwartin Anke Tanz der
Umbesetzung lohnte sich gleich doppelt. Zum Einen verstärkte die 16jährige Lisanne Schneider das Juniorenteam deutlich und kompensierte den Ausfall
anderer Sportler in der Mannschaft und zum anderen konnte sie in der Mehrkampfwertung der Juniorinnen ebenfalls eine Einzel-Medaille erringen. Hier
kam sie hinter Claudia Knoth auf Platz zwei. Die 19jährige Claudia avancierte zur Top-Scorerin der gesamten Veranstaltung. Claudia erzielte mit guten
Leistungen 3.367 Punkte und damit den höchsten Wert beim Jugend-Länder-Cup 2003. Leider nur auf den achten Platz kam Sabrina Nitschke. Sie
verpasste unglücklicherweise einen Start und vergab sich damit die Chance auf Treppchen gleich doppelt (Einzel und Mannschaft).
Zwei weitere Top-Scorer hatte der SBV im Schülerbereich im Aufgebot. In der AK Schüler 2 gewannen mit Stefanie Weinberg und Martin Schulz zwei
Seriensieger der vergangenen (und hoffentlich auch der kommenden) Jahre. Sie zeigten gegenüber dem Vorjahr spürbar gestiegene Schwimmleistungen
und verwiesen die Konkurrenz mit deutlichem Abstand auf die Plätze. Philip-Michael Portisch (Platz 4) und Benny Altmann (6.) kamen bei den Jungs
leider nicht in die Medaillenränge, wiesen aber mit neuen Bestzeiten ebenfalls ihr gestiegenes Leistungsvermögen nach. Aufgrund seiner 3 neuen Bestzeiten
und den guten Steigerung der Schwimmzeiten im laufenden Jahr wurde Philip auf der Heimreise durch die Trainer noch mit einer besonderen Ehrung
bedacht.
Gar nicht punkten konnte der SBV hingegen in der AK Schüler 1. Bei den kleinsten hat der SBV momentan keinen einzigen Sportler im Team.
Ein Umstand, der Besorgnis erregend ist - nicht nur im Hinblick auf Olympia/Paralympics 2012 - egal in welcher Stadt! Hier sind alle Mitglieds-
Vereine des SBV oder auch andere Vereine mit behinderten Kindern gefragt für Verbesserung zu sorgen!
In der AK Jugend 1 ging der SBV diesmal leer aus, zumindest was die Siege betrifft. Auf den zweiten Platz schwammen sich Anja Faber - mit
3 Bestzeiten - und Mario Hartmann (1 Bestzeit). Julius Maseberg sicherte sich hier mit guten Zeiten den 3. Platz, während Martin Sander beim
Schwimmen etwas enttäuschte und nur auf Platz 9 gelangte.
Auf die oberste Stufe des Siegerpodestes bei den jugendlichen Damen stieg in diesem Jahr Susann Roscher. Sie gewann mit ansprechenden
Leistungen den Mehrkampf vor Tina Wieland und Anja Koch, welche auf den “ undankbaren “ 4. Platz kam, obwohl eigentlich mehr drin gewesen wäre.
Die jungen Herren dieser Altersklasse mussten sich ebenfalls einem stärkeren geschlagen geben, sorgten aber mit den den Plätzen 2 bis 4 für viel
Präsenz der Sachsen bei der Siegerehrung. Dabei schob sich Thomas Bartl, Neuling in unseren Reihen, noch vor den Vorjahressieger Christian
Günther sowie Alexander Matthias. Allen dreien gemeinsam kann man jedoch sehr gute Leistungen im Schwimmbecken bescheinigen, da sie insgesamt
6 neue Bestzeiten für sich markiert haben.

Ebenfalls einem stärkeren geschlagen geben mussten sich Marcus Hopf und André Müller. Sie belegten mit guten Leistungen (Marcus 2 Bestzeiten)
die Plätze 2 und 3 in der AK Junioren und wiesen damit ebenfalls ihr Leistungsvermögen nach.
&xnbsp; Als kleine Zugabe gingen auch diesmal einige Schwimmer beim Tischtennis an den Start. Und dies nicht einmal ganz erfolglos. Mit zwei ersten
(Wieland und Weinberg), zwei zweiten (Roscher und Neuhäuser) und vier dritten Plätzen (Faber, Sander, Schneider und Bartl) zeigten sie, dass Schwimmer
auch außerhalb des Wassers erfolgreich sein können. Dabei darf man aber nicht übersehen, dass die Tischtennis spielenden Schwimmer in technischen und
taktischen Bereichen erheblichen Nachholbedarf gegenüber gelernten TT-Spielern haben. Allerdings waren nicht alle Altersklassen voll besetzt. Im
Tischtennis wurde dieses Jahr erstmals nach einer neuen funktionellen Klassifikationsmethode eingestuft. Dies führte zu teilweise stark veränderten
Startergruppen gegenüber den Vorjahren, macht sie aber gleichzeitig besser vergleichbar.
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Abschließend bleibt zu bemerken, dass die sächsische Jugendauswahlmannschaft im Schwimmen nach wie vor sehr überlegen ist, wenn es um den
Mannschaftmehrkampf geht. Allerdings konnten in den Mehrkampf-Einzelwertungen von 10 möglichen Titeln dieses Mal nur 4 nach Sachsen geholt
werden (bestes Ergebnis im Jahr 2000 mit 9 von 10). Dies mag zum Teil daran liegen, dass wir nicht alle AK besetzten (Schüler 1), es gibt aber auch
andere Gründe. Die etwas verbesserte Jugendarbeit der Abt. Schwimmen des DBS, bei der Sichtung und Förderung der talentiertesten Kinder und
Jugendlichen, beginnt punktuell Früchte zu tragen, so dass die talentiertesten Schwimmer auch wirklich ganz vorn schwimmen. Dies bedeutet für uns,
dass die sächsischen Vereine ihre Anstrengungen verstärken müssen, Talente zu finden und zu fördern, damit uns die hohe Sachsen-Quote im
Schwimmen weiter erhalten bleibt. Der Aufruf geht gleichzeitig auch an alle anderen Sportarten, insbesondere der Leichtathletik und dem Tischtennis.
Hier kann die sächsische Jugend-Länder-Cup-Mannschaft dringend Verstärkung gebrauchen!
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BVL Schwimmer auch im Triathlon stark
Am Vormittag des 23.8.03 trafen sich Lisanne, Anja F., Stefanie, Susi, Mario, Philip, und Benny am Bahnsteig 22 des Leipziger Hauptbahnhofs.
Anke und Peggy begleiteten uns sowohl als Trainer als auch Teilnehmer und Frau Portisch als Fotograph. 11.20 Uhr setzte sich dann die Regionalbahn
in Bewegung, um uns zu unserem ersten Triathlon zu bringen. Als wir dann in Beucha ankamen, begrüßten uns Anja K.. Vom Bahnhof aus mussten
wir ungefähr 20 Minuten bis zum See laufen. Dort ging es an die Vorbereitungen. Die Schwimmer ließen sich nach dem Einschwimmen im kalten
Nass die Arme mit ihren Startnummern vollmalen. Die Fahrradfahrer und Läufer bekamen „Nummernschilder“, die sie an ihren T-Shirts befestigen mussten.
15 Minuten vor dem Start mussten sich die 84 Schwimmer am See versammeln und 13.30 begann es. Dann wurde Fahrrad gefahren und als letztes gelaufen.
Es waren zu absolvieren:
- Schwimmen = 200m um eine Boje im See
- Fahrrad fahren = 7,6km zwei große Runden im Wald
- Laufen = 2.2km eine kleine Runde im Wald
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| Mannschaft | | Schwimmen | | Radfahren | | Laufen |
| „Die tapferen Trainerlein“ | | Anke | | Peggy | | Lisanne |
| „Die Rücklichter“ | | Benny | | Philip | | Anja F |
| „3 Engel für Olympia“ | | Susi | | Anja K | | Stefanie |
Mario konnte durch eine Verletzung leider nicht teilnehmen, unterstütze aber beim Radfahren dann Philip. Die Ergebnisse zum Schluss waren für uns
eine freudige Überraschung. Den 2. Platz erreichten die „3 Engel für Olympia“ und „Die tapferen Trainerlein“. Unser drittes Team konnte sich leider
nicht so erfolgreich durchsetzen. Nach der Siegerehrung begaben wir uns auf den Rückweg und zirka 16.30 Uhr kamen wir dann in Leipzig an.
Die Einen gingen erfolgreich nach Hause, die Anderen weniger. Es hat trotzdem allen viel Spaß gemacht und wir werden bestimmt nächstes Jahr
wieder dabei sein.
Benny Altmann
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EUROWAVES 2003 in Brno
Vier BVL-Mitglieder fuhren vom 28. bis 31. August diesen Jahres zu den „EUROWAVES“, einem internationalen Schwimmwettkampf im
tschechischen Brno. Begleitet von Geert Jährig als Betreuer, nahmen Anja Koch, Claudia Knoth und Romy Fernau an einem sehr gut organisierten
internationalen Schwimmwettkampf teil. Als „kleinen Ersatz“ für die in diesem Jahr fehlende internationale Meisterschaft (WM oder EM) stellten
die Organisatoren eine hochkarätige Veranstaltung für alle europäischen Schwimmer (körper- oder sehbehindert) auf die Beine. Das gesamte
Umfeld aber auch die Klasse der 234 teilnehmenden Sportler aus 29 Nationen lassen eigentlich den Schluss zu, dass es sich in der Tat um eine
kleine Europameisterschaft handelte.
Am ersten Tag fand eine Eröffnungsveranstaltung im Schwimmbad statt, die wir leider aus verkehrstechnischen Problemen (Stau) verpassten. Da
wir keine weiteren Wettkämpfe an diesem Tag belegt hatten, besuchten wir die Schwimmhalle erst am nächsten Morgen. Hier fanden wir eine gut
präparierte Halle vor, in der z. Bsp. Rollstuhlrampen für die Tribünen vorhanden waren. Der Wettkampf wurde sehr professionell abgewickelt, es
waren sehr viele Helfer und Wettkampfrichter in der Halle und es gab für jede Mannschaft einen Dolmetscher als Betreuer.
Aus den Startlisten erfuhren wir, dass bei den körperbehinderten Damen und Herren sowie bei den sehgeschädigten Herren ordentlich große Starterfelder
gegeben waren. Unsere beiden sehgeschä-digten Mädels hatten allerdings immer nur sehr wenige Konkurrentinnen. Dadurch belegten im zweiten
Wettkampfabschnitt am Vormittag über 100m Freistil die ersten beiden Plätze (Anja 1. in 1:28,99 / Romy 2. in 1:33,07). Claudia Knoth hingegen belegte
über 100m Rücken unter 12 Teilnehmerinnen den zweiten Platz in 1:21,96 min.
Zum dritten Wettkampfabschnitt am Nachmittag stieg nur Romy nochmals ins Wasser. Hier belegte sie über 100m Brust sehr deutlich hinter einer
Sportlerin aus Zypern den 2. Platz in 2:01,23 min.
Im vierten WK-Abschnitt am Samstagvormittag schwamm Claudia unter 15 Starterinnen auf den vierten Platz (3:02,76), nur geschlagen von
Medaillengewinnerinnen der letzten Jahre auf dieser Strecke. Im selben Wettkampfabschnitt sprang Anja für die 100m Schmetterling ins Wasser.
Da sie als einzige an den Start ging, kam sie auf Platz 1. Aber sie schlug in neuer Bestzeit von 1:43,17 min an, was eine deutliche Steigerung für sie
bedeutet. Am Nachmittag ging Anja nochmals an den Start und schwamm über 50m Freistil (37,84) auf den dritten Rang.
Am Samstagabend wurde im historischen Gebäude der technischen Universität die Abschlussveranstaltung durchgeführt. Nach erfreulich kurzen
Reden und kleinen klassischen Musikeinlagen gab es am Buffet ein ordentliches Gedränge. Im weiteren Verlauf des Abends wurden noch verschiedene
Ehrungen, z. Bsp. für&xnbsp; die geschwommenen 3 Welt- und 5 Europarekorde während der EUROWAVES 2003 durchgeführt. Jedes Team erhielt als
Erinnerung einen Pokal aus böhmischem Glas. Ebenfalls aus Glas waren übrigens die Medaillen der EUROWAVES. Alle drei Arten (Gold, Silber und
Bronze) waren im inneren versehen mit einer Lasergravur und sahen sehr edel aus (siehe Bild).
Den Abschluss des Abends bestritt mit „The Fireballs“ eine echte Rock’n Roll-Band, die viele Oldies der 50er und 60er gekonnt coverte und „open end“
für super Stimmung sorgte. (Nicht zu verwechseln mit der Leipziger Band „The Firebirds“ – aber genauso gut wie diese)
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Am letzten Morgen stiegen noch einmal alle drei Mädels ins Wasser. Romy und Anja gingen über 100m Rücken an den Start. Letztere konnte auch
hier wiederum auf den dritten Platz schwimmen (1:37,76 min). Claudia zeigte sich nach dem langen Abend überraschend spritzig und düpierte die
gesamte Konkurrenz aus 18 jungen Damen indem sie das Rennen in 33,05 s gewann.
Wohlgelaunt bestiegen alle gegen Mittag den Bus und traten nach einem schönen Wettkampf, der hoffentlich wiederholt wird, die Heimreise an.
Geert Jährig
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Weltmeisterschaften der Sehbehinderten in Kanada
- Zweimal WM-Bronze für Leipzig -
Vom 3. -11. August wurden in Quebec/Canada die IBSA World Championships (IBSA=Intern. Blind Sports Association) in 6 Sportarten (Leichtathletik,
Schwimmen, Gewichtheben, Radsport-Tandem, Goalball und Judo) durchgeführt.
In der 5-köpfigen deutschen Auswahl standen vier Sachsen, darunter zwei Teilnehmer vom Behindertensportverein Leipzig (BVL). Die Schwimmer
Marcus Hopf und
Mario Hartmann kehrten heute (13.08.) medaillengeschmückt heim und wurden herzlich empfangen. Beide kamen mit der deutschen
4x100 Freistilstaffel auf den Dritten Platz. Sie trugen dabei mit zwei Bestzeiten ihr jeweils Bestes zum Gelingen bei. In der Lagenstaffel kamen beide
im Deutschem Team „nur“ auf&xnbsp;Platz 4.
Der zurzeit in Marburg in Ausbildung befindliche Marcus Hopf konnte bei seiner zweiten Teilnahme an einer internationalen Meisterschaft (nach EM
1999 in Braunschweig) nicht in die Finals seiner Einzelstarts vordringen. Er belegte die Plätze 9 über 100m Schmetterling (1:18,65), 11 über
50m Freistil (30,26) und 15 über 100m Freistil (1:10,65). Der erst 15-jährige Schüler Mario Hartmann hingegen erreichte bei seiner ersten Teilnahme an
einer solch hochkarätigen Meisterschaft neben dem Staffelerfolg dreimal die Finalläufe. Über 200m Lagen kam der ehemalige Sportgymnasiast mit
neuer persönlicher Bestzeit auf Platz 4 (2:59,17), über 100m und 200m Brust belegte er ebenfalls mit Bestzeiten die Plätze 8 (1:33,15) und 5 (3:18,37).
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Geert Jährig
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Kanadische Meisterschaften
- 4 Medaillen in Edmonton-
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Chrisitan Goldbach und Susann Roscher, zwei behinderte Schwimmer vom Behindertensportverein Leipzig, nahmen erfolgreich an den Canadian Open
Swimming Championships im Edmonton/Kanada teil.
Da in diesem Jahr für die körperbehinderten Schwimmer keine Welt- oder Europameisterschaften stattfinden, versammelte sich ein großer Teil der
Weltelite in Edmonton zur Canadian Open. In dem über 400 Starter zählenden Teilnehmerfeld tummelten sich 17 Deutsche, darunter 6 Sachsen. Zu den
Teilnehmernationen zählten neben den Gasgebern auch die USA, Australien, Großbritannien, Niederlande, Dänemark, Japan, Norwegen, Island,
Österreich und Deutschland.
Der 25 jährige Goldbach konnte dabei mit 4 errungenen Medaillen im&xnbsp; hochkarätigen Teilnehmerfeld überzeugen. Über 50 und 100 Freistil erreichte
er neue Bestzeiten ( 1:15,87 / 2:37,26 ) und gewann damit Silber bzw. Bronze. Auf seiner Spezialstrecke 200m Freistil reichte es drei Wochen nach
der Deutschen Meisterschaft zwar nicht zur Bestzeit, aber in 5:26,32 zur Silbermedaille. Mit der deutschen Lagenstaffel schwamm er&xnbsp; u.a. mit dem
Ex-Leipziger Thomas Grimm und dem Chemnitzer Swen Michaelis nochmals zu Silber.
Ebenfalls sehr gut positionierte sich die 16 jährige Schülerin Susann Roscher im internationalen Feld. Bei ihrer ersten Teilnahme im Rahmen der
Nationalmannschaft an einer derartigen internationalen Meisterschaft erreichte sie immerhin 3 mal mit Bestzeit die Finalläufe ( 100 Schmetterling
1:31,12 5. / 100 R 1:28,01 6. / 200 Lagen 3:13,65 7. )
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Geert Jährig
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Internationale Deutsche Meisterschaften im Schwimmen
- BVL-Nachwuchs setzt sich eindrucksvoll in Szene -
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Vom 27.6. bis 29.6.2003 fanden in Berlin die 17. Internationalen Deutschen Meisterschaften der Körperbehinderten statt. Insgesamt starteten über 600
Athleten aus 18 Nationen sowie knapp 25 deutschen Vereinen. Das Team vom Behindertensportverein Leipzig e.V. reiste mit 15 Aktiven und 7 Betreuern
in die Bundeshauptstadt. Es war das jüngste BVL-Team seit Jahren. Dreiviertel der Mannschaft bestand aus Kindern und Jugendlichen der
Jugendfördergruppe des Vereins.
&xnbsp; Der Nachwuchs eröffnete bereits Freitag die Jagd auf die Medaillen. Christian Günther errang in der A-Jugend über 400m Freistil den 3. Platz. Darüber
hinaus präsentierten Stefanie Weinberg (C-Jugend), Anja Faber, Martin Sander sowie Philip-Michael Portisch (alle B-Jugend), Alexander Matthias, Lisanne
Schneider und Anja Koch (alle A-Jugend) tolle Leistungen. Die Sportler überzeugten mit vielen Bestzeiten.
&xnbsp; Mario Hartmann und Marcus Hopf zeigten, dass sie für die Weltmeisterschaften der Sehgeschädigten in Quebec/Kanada bereit sind. Hartmann wurde u.a.
über 200 m Lagen Jugendmeister und belegte über 50m Schmetterling den 2. Platz. Susann Roscher bestätigte ihre Bestzeiten vom Wettkampf vor 14 Tagen,
konnte sich aber krankheitsbedingt nicht verbessern. Trotzdem erkämpfte sie sich in ihren Hauptdisziplinen 100m Schmetterling, 200m Lagen und 50m
Rücken in ihrer Altersklasse den 1. Platz. Ebenso wie Susann Roscher zeigte Christian Goldbach, dass alle Weichen für die kanadischen Meisterschaften der Körperbehinderten in Edmonton gestellt
sind. Er gewann im Einzel 2x Silber und 2x Bronze sowie 2x Edelmetall mit der Staffel. Insgesamt ist das im Hinblick auf Athen 2004 ein erfreuliches
Ergebnis. Der Senior im Team Anne-Christin Hoffmann erkämpfte sich in der Schadensklasse 40 und älter 5 Meistertitel. Claudia Knoth blieb durch eine
Schulterverletzung und Trainingsrückstand hinter ihren Erwartungen.
Ansonsten war es um die Erfolge der Leipziger Erwachsenen aufgrund mangelnder Beteiligung eher schlecht bestellt. Auch wenn der Nachwuchs zeigte,
was in ihm steckt, fehlten doch Athleten wie Stefan Oppel oder Geert Jährig, welche die Stellung des BV Leipzig in der offenen Klasse untermauern könnten.
&xnbsp; Ein Generationswechsel fand auch im Trainer- und Organisationsstab statt. Das Trainerduo Anke Tanz und Peggy Czaja meisterten im Vorfeld und
während der IDM ihre Aufgaben souverän und zeigten sich mit den abgelieferten sportlichen Leistungen ihrer Schützlinge zufrieden.&xnbsp;
Ein besonderer Dank gilt wieder einmal dem SBV-Bus, mit dem man viel Stunden auf der Autobahn verbringen durfte. Wenigsten beförderte er uns
bis vor die Tore Leipzigs.&xnbsp;&xnbsp;
p.c.&xnbsp;
&xnbsp;
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letzte Änderung: 05.02.2008