Deutsche Kurzbahnmeisterschaften
- BVL-Schwimmer siegen bei Kurzbahn-DM 2004 -
Mit 12 Schwimmern ging der BV Leipzig am Wochenende in Chemnitz zur Deutschen Kurzbahn- Meisterschaft an den Start und errang 6 Einzel- sowie
3 Staffeltitel.
Mit einem Altersdurchschnitt von 19 Jahren seiner Starter, lag der BVL deutlich unter dem der anderen teilnehmenden Mannschaften. Immerhin acht der
BVL-Schwimmer gingen neben der offenen noch in die Jugendwertung ein. Dieser jungen Mannschaft gelang es jedoch 6 Meistertitel, 6x Silber, 6x
Bronze, sowie 3x Staffelgold in der offenen AK aus dem Chemnitzer Wasser zu fischen.
Mit je dreimal Gold in waren die Paralympics-Starterin
Claudia Knoth, sowie die erst dreizehnjährige
Stefanie Weinberg die erfolgreichsten Schwimmer
(innen) des BVL.
Claudia Knoth gewann über 100m Lagen, sowie 100 und 50m Rücken und fügte ihrer Sammlung noch 1x Silber (50 Schmetterling) und 2x Bronze
(50 Brust und Freistil) hinzu.
“Jungstar” Stefanie Weinberg siegte in der offenen AK über 50 und 100m Schmetterling, sowie 200m Lagen, errang Silber über 25m Freistil und kam
außerdem dreimal auf den 4. Rang (50 und 100m Rücken, 100m Brust). Selbstredend, dass sie diese Disziplinen damit auch in ihrer AK (Jugend C) gewann.
Beide Mädels errangen zu dem noch zweimal Gold mit den Leipziger Staffeln (4x50 Freistil und Lagen), zusammen mit Anne-Christin Hoffmann und
Susann Roscher, bzw. Lisanne Schneider (beide je 1x).
Als weitere Medaillengewinner des BVL in der offenen AK präsentierten sich Paralympics-Starter
Christian Goldbach,
der nach Trainingspause mit
Silber über 100m Rücken u. Bronze über 100m Freistil gefiel, sowie die jugendlichen Susann Roscher (17 Jahre; Silber Jahre, Silber 100m Schmetterling
u. 100 Lagen, Bronze 200m Lagen), Anja Faber (15 J; Silber 400m Freistil) und Lisanne Schneider (17 J.; Bronze 200 u. 400m Freistil).
In den Jugend-AK konnte der BVL seine Vormachstellung der letzten Jahre weiterhin behaupten und mit dem Gewinn von und 17x Gold, 19x Silber und 10x
Bronze unterstreichen. Neben den jugendlichen Susann Roscher (17), Mario Hartmann (16), Christian Günther (17), Lisanne Schneider (17) und Anja Faber
(15), die bereits zum Stamm der BVL-Mannschaft gehören, ist hier auch auf den erst kürzlich (von Döbeln) nach Leipzig gewechselten Martin Schulz hinzuweisen.
Der vierzehnjährige Sportmittelschüler startete in fünf Einzel- und zwei Staffelentscheidungen. In seiner AK errang er zweimal Gold&xnbsp; (50 u. 100m Rücken), sowie
dreimal Silber (100/200m Lagen und 50m Freistil), wobei er sich gegen harte Konkurrenz eines (jugendlichen) Paralympicsstarters aus Hessen durchzusetzen hatte.
In der offenen AK gelang es ihm bereits an die vordersten Plätze heran zu schwimmen (100/200m Lagen jew. 4. Pl, 50 Rücken 5.Pl., 100m Rücken 6.Pl).
Mit der Herren-Lagenstaffel (Geert Jährig, Schulz, Christian Günther, Martin Sander) kam auch er zu Gold in der offenen AK, wogegen in der Freistilstaffel das
zweite Gold mit einem Wechselfehler verschenkt wurde.
- Ergebnisse im Überblick -
| Knoth, Claudia | offene Klasse | 3 x Gold / 1 x Silber / 2x Bronze |
| Goldbach, Christian | offene Klasse | 1 x Silber / 1 x Bronze |
| Hoffmann, Anne-Christin | Senior 1 | 5 x Gold |
| Weinberg, Stefanie | offene Klasse | 3 x Gold |
| Jugend C | 6 x Gold |
| Roscher, Susann | Jugend A | 4 x Gold |
| Günther, Christian | Jugend A | 2 x Silber / 1 x Bronze |
| Hartmann, Mario | Jugend A | 1 x Gold / 2 x Silber / 2 x Bronze |
| Portisch, Philip | Jugend B | 2 x Bronze |
| Altmann, Benny | Jugend B | 2 x Bronze |
| Sander, Martin | Jugend B | 2 x Silber / 1 x Bronze |
| Schneider, Lisanne | Jugend A | 3 x Gold / 2 x Silber / 2 x Bronze |
| Faber, Anja | Jugend C | 4 x Silber / 2 x Bronze |
| Schulz, Martin | Jugend B | 2 x Gold / 3 x Silber |
Weitere Informationen finden sie unter:
Webseite der Deutschen Kurzbahnmeisterschaften
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Paralympics Athen 2004
Wir gratulieren unseren Paralympics-Schwimmern im Schwimmen!
Mehr Informationen zu den Paralymics in Athens finden sie auch unter:
Behindertensport / Paralympics / Paralympics 2004 in Athen
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| Christian Goldbach | | Claudia Knoth | | Daniel Clausner |
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| 4. Platz 200m F | | 4. Platz 4x100m F | | 1. Platz 100 B |
| 6. Platz 100m F&xnbsp; | | 6. Platz 100m L | | 1. Platz 200 L |
| 9. Platz&xnbsp;&xnbsp; 50m F&xnbsp; | | 9. Platz 100m R | | 3. Platz 100 B |
| 9. Platz&xnbsp;&xnbsp; 50m R | | 11. Platz 100m B | | 4. Platz 50 F |
| | | | Startrecht BFV Ascota Chemnitz |
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Jugend-Länder-Cup
- Die Tradition setzt sich fort - 3 Pokale für Sachsen -
Am 10. Juni 2004 startete das 23-köpfige Team des Sächsischen Behinderten- und Versehrtensportverbandes zum
18. Jugend-Länder-Cup nach Saarbrücken. Darunter befanden sich 13 BVL-Schwimmer und die Betreuer Anke Tanz, Peggy Czaja. Wieder einmal hatten
wir das Ziel, alle 3 Pokale im Schwimmen nach Sachsen zu holen.
Nach langer Fahrt kamen wir in Saarbrücken an. Auf dem Gelände der Sportschule wurden wir untergebracht. Hier fanden auch die Tischtennis und
Leichtathletikwettkämpfe statt. Der Freitag Vormittag wurde für die Einstufung der neuen Sportler genutzt. Die Anderen hatten Zeit sich auszuruhen und
sich auf den Wettkampf vorzubereiten. Da unsere Betreuerin für die Leichtathletik kurzfristig ausfiel, blieben Lukas Feller und Anke Tanz allein im Objekt
und kämpften sich durch die Leichtathletikwettkämpfe. Zwischen stundenlangem Warten, die Sonne genießend, zeigte Lukas gute Leistungen.
Während dessen hatten die Schwimmer in einer Schwimmhalle mit saunaähnlichen Temperaturen ganz ordentlich zu tun. Betreut wurden die Schwimmer
von Peggy Czaja und Kerstin Vogt. In der Schülerklasse gingen Oliver Burck und Ellen Breitkreutz das erste Mal bei einem Jugend-Länder-Cup an den
Start. Schon lang dabei sollte Stefanie Weinberg die Hauptpunktzahl für den Pokal für diese Mannschaft bringen. Die größte Anzahl der Schwimmer
startete in der Jugendklasse. Dabei waren die Sportler so ausgesucht, dass wir zwei leistungsstarke Jugendmannschaften stellen konnten. Es starteten:
Susann Roscher, Anja Koch, Philip Portisch, Ronja Bahr, Verena Schott, Martin Sander und Mario Hartmann vom BVL Bei den Junioren traten Claudia
Knoth, Alexander Matthias und Christian Günther erfolgreich an. Die gezeigten Leistungen der Schwimmer konnten trotz der Temperaturen insgesamt als
gut eingeschätzt werden. Die zwei neu eingeführten Staffeln 4 x 50 Freistil konnten sowohl von der Jugend als auch von den Junioren gewonnen werden.
Am Samstag Vormittag standen die Tischtenniswettkämpfe auf dem Programm. Nur 4 Sachsen nahmen daran teil. Leider konnten wir auch in diesem Jahr
keinen Sportler mitnehmen, der diese Sportart professionell trainiert. Unsere Mädels Susann Roscher und Stefanie Weinberg setzten sich souverän gegen
die anderen Freizeitspieler durch. Die Jungs hatten da schon mehr zu verkraften. Martin Sander als auch Martin Schulz brachte es bei 5 Startern auf Platz
4. Vor allem Martin Schulz spielte gegen drei sehr starke Gegner. Die anderen unterstützen dennoch unsere Tischtennisspieler.
Am Nachmittag fanden dann verschiedene Workshops statt. Bei Spielen wie Fußball, Volleyball, Tennis, Fußballtennis, Badminton, Boule oder Trampolin
konnte sich jeder austoben. Zur Abendveranstaltung wurden die Siegerehrungen durchgeführt. Dabei waren die Sportler mit den grünen Trainingsjacken
aus Sachsen wieder sehr oft auf dem Treppchen. Mit 4 goldenen, 3 silbernen und 1 Bronze Medaille in der Einzelwertung der BVL Schwimmer für
Sachsen, sowie allen 3 Pokalen in der Mannschaftswertung zeigten wir, dass wir immer noch viele sehr gute Schwimmer haben. Durch die Nichtteilnahme
von Anja Faber durch eine Erkrankung fehlten der 2. Mannschaft in der Jugend dann jedoch viele Punkte und wurde nur 5. Platz.
Wir gratulieren allen Sportlern und den dazugehörigen Trainern zu den Erfolgen. Und gleichzeitig jetzt schon der Aufruf: trainiert fleißig, so dass wir im
September 2005 in Bad Blankenburg / Thüringen in allen angebotenen Sportarten erfolgreich sein können.
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Trainingslager August
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Überlebenstraining mit dem Paddelboot
| Die Idee kam spontan. Wollten wir nicht mal paddeln fahren? Und da der Sommer zu dem Zeitpunkt eh nicht kommen wollte, machten sich Susann
Roscher, Lisanne Schneider, Anja Faber, Peggy Czaja (+ Nachwuchs, denn früh übt sich, wer ein Paddler werden will) und Anke Tanz vom BV
Leipzig auf den Weg. Ziel war die Mecklenburger Seenplatte. Mit einem Doppelkajak und einem Dreier – Kanadier waren wir 4 Tage bei Sonnenschein
und einem kleinen Gewitter unterwegs. |
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Unser Vielfrass Susi musste sich, was das Essen betrifft, stark zurück nehmen. Da auf den Booten nur beschränkte Ladakapazitäten waren, konnten
nicht alle kulinarischen Wünsche erfüllt werden. Dennoch erhielt jeder eine ausreichende Portion an Kohlenhydraten, Eiweißen, Ballaststoffen und
Vitaminen. Die Boote legten vor allem zu Beginn der Reise unterschiedliche Distanzen auf unseren Touren zurück, da durch Zick-Zack-Fahren der
Fahrtweg eines Bootes je nach Besetzung erhebliche verlängert wurde. Die Fähigkeit des Steuern lernten aber nach und nach alle.
Der Höhepunkt der Freitagstour war die Rückfahrt. Hier schwammen Anja und Anke kurzentschlossen über den See, während Peggy sie auf der
¾-stündigen Aktion im Kajak begleitete.
Am dritten Tag der Exkursion ließ die Motivation für das Paddeln stark zu wünschen übrig. Rückenschmerzen, Gesäßdruckstellen und Schwielen
an den Händen brachten einige zur Verzweiflung. Die Ausreden, nicht aufs Wasser zu müssen, waren abenteuerlich und trugen bei Anke, als erfahrene
Paddlerin, zur Belustigung bei. Das Paddeln wurde dann aber doch genossen, als wir durch kleine verschlungene Kanäle in dem Naturschutzgebiet
wanderten.
Unermüdlichen Einsatz beim Paddeln zeigte trotz Sonnenbrand 2. Grades Lisanne. Spitzenreiter im Baden war Anke. Mindestens dreimal pro Tag war
sie im kühlen Nass zu finden. Teilweise vergeblich versuchte sie die Anderen zum Baden zu motivieren. Es fanden sich aber in den vier Tagen alle
mindestens einmal (auch Peggy) in Wasser wieder. Susi wurde sogar mit Drohungen gezwungen, das Gesicht unter Wasser zu tauchen.
Abschließend kann man sagen, dass einige unserer Gruppe in den Tagen viel dazugelernt haben, zum Beispiel: wie bediene ich einen Campingkocher,
wie baut man ein Zelt auf und wieder ab, wie schläft man in einem Zelt ohne immer in der Wand zu hängen, warum dreht sich der Schlafsack
immer mit, wie bekämpft man friedlich Insekten, wie rettet eine Spinne aus dem Boot ohne vor Panik umzukippen und wie findet man die Toilette
im Dunkeln.
Diese gelungene Aktion wollen wir natürlich nächstes Jahr wiederholen. Zeitpunkt soll die erste Ferienwoche im Sommer sein. Wir laden alle BVLer ein,
an diesem Spaß teilzunehmen.
Das JFG-Paddel-Team
Und hier noch ein paar Bilder:
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Hochzeit von Guido Richter
Das frisch vermählte Paar
MARITholde und GUIDObert
geehelicht am 7ten Tage des 8ten Monats in der Klosterkirche zu Langendorf, entrichten an den BVL seinen ergebenen Gruß. |
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Während der Feierlichkeiten malte der königliche Hofmaler unermüdlich Bilder von der feiernden Gesellschaft, damit das Fest
lange in euren Köpfen erhalten bleibt und noch eure Kinder sowie deren Kinder dieser davon berichten.
Wir danken Euch für euer Erscheinen zum rauschenden Feste, die tollen angelegten Gewänder, den mitgebrachten Frohgemut, die aufgelebte
Tanzwut sowie für die wertvollen dargebrachten Gaben.
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Gehabt euch wohl!
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Frühjahrsschwimmfest SC DHfK Leipzig
- Große Anstrengungen, wenig Platz aber viel Erfolg -
Leipzig, Universitätsschwimmhalle, 28.02.04, 14.30 Uhr:&xnbsp; Das Frühjahrschwimmfest des
SC DHFK Leipzig begann. In drei Abschnitten sollten etwa 400 Sportler mit über 1000 Starts ihr können zeigen. Nach der Kundgabe dieser Information
vom Sprecher war eins klar: „Dass wird ein hartes Wochenende“.
Die Jugendfördergruppe des BV Leipzig war in diesem Rummel natürlich dabei. Acht Sportler wollten und sollten hier vor allem die Strecken schwimmen,
die bei den Behindertenwettkämpfen nicht oder nur sehr selten angeboten werden. Die geschwommene Zeit wurde mit dem jeweiligen Faktor der
Startklasse multipliziert, um eine gerechte Wertung zwischen behinderten und nichtbehinderten Sportlern zu erhalten. Das besondere an diesem
Wettkampf war, dass jeder Sportler der JFG zwischen 200 Schmetterling und 400 Lagen wählen musste. Vor mehreren Wochen hatten sich alle, für das
für ihn kleinere Übel entschieden. Nur Stefanie konnte sich nicht entscheiden und wollte beide Strecken schwimmen.
In der Halle war dann mehr los, als bei den Behindertenwettkämpfen, sowohl von der Anzahl der Sportler als auch von den Zuschauern. Es hatte jeder
im ersten Abschnitt der Veranstaltung drei Strecken zu schwimmen. Die 400 Lagen wurden dabei erfolgreich ins Ziel gebracht.
Am Sonntag begann das bunte Treiben zum Leid aller schon 8.30 Uhr. Mehr oder weniger motiviert starteten wir in den Wettkampf. Nach endlosen
Wartezeiten und zwei Starts von jedem kam dann endlich die einstündige Mittagspause. Die Mägen wurden dabei mit Würstchen, Salaten und Kuchen
gefüllt. Dann ging es weiter, wieder hatte jeder zwei Starts zu bewältigen. Die 200 Schmetterling sowie die 400 Freistil ganz am Ende des Abschnittes
stellte dabei noch eine besondere Herausforderung an die Sportler. Aber jeder überlebte das ganze und verließ gegen 17 Uhr die Halle, um den Rest des
Wochenendes (mit wahrscheinlich Schularbeiten) zu verleben.
Die Zeiten waren nicht ganz so, wie von einigen erwarten. Aber dies lag daran, dass wir seit drei Wochen ein hartes Programm schwimmen, um uns
auf die Sachsenmeisterschaft vorzubereiten. Nun ja, wir haben bei dem ganzen Stress auch den Nichtbehinderten ein „paar Medaillen weg genommen“,
wie es ein Sportfreund behauptete. Stefanie zeigte wie immer sehr starke Leistungen und erreichte unter sehr vielen Teilnehmern 4 mal den 1. Platz,
sowie 3 mal den Zweiten. Ebenso medaillengekrönt waren Susann und Anja K.. Auch wenn ihre geschwommenen Zeiten gut waren, muss erwähnt
werden, dass in ihrer Altersklasse die Teilnehmerzahl leider sehr gering war. Alex errang in den Sprintstrecken zwei mal Bronze. Insgesamt kamen
wir zu 6 goldenen, 9 silbernen und 6 bronzenen Medaillen. Hoffen wir, das dieses besondere Training eine gute Vorbereitung für die
Sachsenmeisterschaften sind.
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Double Dutch Open 16.-18.01.2004
- Leipzigs Behindertensportler glänzten in Deventer -
Bei den Mini-Paralympics im holländischen Deventer präsentierten sich die kleine Delegation aus Leipzig von einer hervorragenden Seite. Die
Schwimmer errangen 7 Goldmed., 5 Silbermed. und 10 Bronzemed. – ein hervorragende Leistung.3 Sportler erhielten im Anschluß an die Wettkämpfe
eine Einladung in die Jugendnationalmannschaft. Auch die Sitzvolleyballer waren mit ihrem 5. Platz (von 8 angetretenen Teams) nicht unzufrieden, hatte
sie doch gegen die Nationalmannschaft Japans und eine Clubauswahl Tokios gewonnen. Gegen die Nationalmannschaft Hollands und Dros Alterno
(Holland) verloren die Spieler um Kapitän Stefan Wischnewski nur knapp. Weitere Wettkämpfe fanden im Rollstuhl - Basketball und Rollstuhl-Tennis.
Diese Veranstaltung war eine wunderbare Werbung für den Behindertensport und war für alle Sportler ein wunderbares Erlebnis.
Tilo Garlin /BVL
- Mini — Paralympics in Deventer -
Aus 13 Nationen reiste eine große Anzahl von Behindertensportlern zu den Wettkämpfen in den Sportarten Rollstuhl-Basketball, Rollstuhl-Tennis,
Schwimmen und Sitzvolleyball in das niederländische Deventer zu einer Art Mini-Paralympics und maßen im Wettkampf ihre Kräfte. Die 70 000
Einwohnermetropole hatte ihre Gäste im „De Scheg“, einem Sportkomplex mit einer Schwimmhalle (25m-Bahn), einem Freizeitbad, einer Eisstadion,
zahlreichen kleineren Hallen und einer größeren Halle, in ihre historische Stadt eingeladen. Diese Wettkämpfe finden traditionsgemäß aller zwei Jahre statt.
Mit der typisch niederländischen Gelassenheit und Toleranz wurden die hochkarätigen Wettkämpfe organisiert und durchgeführt. 14 Sitzvolleyballteams,
6 Rollstuhl — Basketballmannschaften und zahlreiche Starter beim Schwimmen und Rollstuhl-Tennis erlebten wunderbare Wettkämpfe. Ein sehr großer
Stab an Organisatoren und Kampfrichtern leiteten dieses Event und ließen diese 3 Tage zu einem unvergesslichem Erlebnis werden. Die Unterbringung
erfolgte in einer nahgelegenen Bungalowsiedlung, die mit hohem Komfort ausgestattet war. Der gemeinsame Abend fand in einem wunderschönen
Erlebnisbad und rundete die Veranstaltung ab. Selten sah man so viele behinderte Sportler auf engstem Raum ohne die neugierigen Blicke anderer
Mitmenschen fröhlich die Rutschbahn, Strömungskanäle und anderer Einrichtungen umhertollen. Einige schwangen unter dem hämmernden Rhythmus
ihr Tanzbein oder kreiselten mit dem Rollstuhl.
Die Sportler vom BV Leipzig (BVL) reisten mit einer 17 Sportler und Betreuern aus der Abteilung Schwimmen und dem Sitzvolleyballteam um Kapitän
Stefan Wischnewski an. Auch aus anderen Städten wie Stuttgart, Chemnitz, Magdeburg, Berlin und Leverkusen nahmen an diesem Ereignis teil.
Die Schwimmer des BVL wurden gleich am ersten Tag voll gefordert, zumal die Wettkämpfe erst gegen 23.30 Uhr beendet waren. Am nächsten
Morgen ging es bereits 9.00 Uhr mit den ersten Starts weiter. Wie stabil und leistungsstark diese kleine Mannschaft um Trainer Anke Tanz war, bewiesen
die 32 Medaillen (7 Gold-, 5 Silber und 10 Bronzemedaillen). Die anwesenden Vertreter des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) luden im
Anschluss an die Wettkämpfe 3 Sportler zu Auswahlaufgaben in die Jugendnationalmannschaft ein. Bewundernswert war die Disziplin und Ordnung der
kleinen Delegation, wie man sich half in den Menschenmassen und in der kleinen Schwimmhalle zurechtzufinden, rechtzeitig seine Startkarte abzuholen
und zur richtigen Zeit sich am richtigen Ort ( gemeint ist der Startplatz) einzufinden.
Zwischendurch fanden die Schwimmer noch Zeit ihre Vereinmitglieder beim Sitzvolleyball anzufeuern und beim Basketball zuzuschauen und diese lautstark
anzufeuern.
Die Sitzvolleyballer reisten mit einem kleinen Team an, da kurzfristig 3 Sportfreunde aus gesundheitlichen oder beruflichen Gründen die 520 km-Fahrt nicht
mit antreten konnten. Bei diesem Turnier war dies kein Problem, die Verstärkung erfolgte abwechselnd durch zwei Spieler aus einem niederländischem
Team und zwei Sportlern aus Leverkusen (unter anderem auch der nach Leverkusen delegierte Sportfreund Benjamin Oesch, der die Leipziger aus seiner
Mitgliedschaft im BVL kannte).
Am Anreisetag hatten die Leipziger noch spielfrei und sahen die hochkarätigen Wettkämpfe der 6 Damenmannschaften, unter anderem auch die deutsche
Auswahlmannschaf) und 8 Herrenteams, die in 2 Staffel spielten.
Bei den Damen setzte sich in souveräner Manier der Paralympic-Goldmedaillengewinner und Weltmeister Niederlande durch und gewann alle Spiele. Die
deutsche Nationalmannschaft verlor alte Spieler und landete enttäuschend auf dem
6. Platz.
Bei den Herren waren die Spiele ausgeglichener und es hatte jede Mannschaft gewinnen können, entsprechend knapp waren die Spielergebnisse.
Im Endspiel setzte ich das All-Star— Team ( zusammengesetzt aus ehemaligen niederländischen Nationalspielern) gegen die niederländische
Nationalmannschaft durch. Der Deutsche Meister Leverkusen trat mit einem stark verjüngtem Team an und erreichte Platz 4. Als Staffeldritter der
Vorrunde spielte die Mannschaft des BVL gegen eine japanische Klubauswahl aus Tokio (identisch mit der B-Nationalmannschaft) und siegte nach
großem Einsatz und guten spielerischen Leistungen. Der 5.Platz in der Endabrechnung war der verdiente Lohn. Im Spiel um Platz 8 setzte sich die
Auswahl Japans gegen die Vereinsmannschaft aus Lubljana durch
Die Mannschaft aus Leipzig zeigte im Verlauf des Turniers hervorragende Leistungen und verlor die 2 Spiele in der Vorrunde ( gegen die Auswahl der
Niederlande und ein niederländische Vereinsmannschaft) nur knapp. Besonders erfreulich war der Sieg gegen die Auswahl Nippons, der so nicht zu
erwarten war. Ein sehr guter Block, wirkungsvolle Aufgaben und eine große kämpferische Moral waren die Grundlage zu diesem Sieg. Auch den
Sitzvolleyballern blieb zwischendurch die Zeit, bei ihren Vereinskameraden in der Schwimmhalle vorbeizuschauen und „ihre“ Schwimmer anzufeuern.
Auch unter diesem Aspekt zeigten sich alle Leipziger als eine geschlossene Mannschaft und hinterließ bei dem Gastgebern einen sehr guten Eindruck.
Bei den Siegerehrungen wurde dies von den Organisatoren noch einmal hervorgehoben und es erfolgte bereits jetzt die Einladung für 2006.
Als Fazit kann festgestellt werden, dass sich die Reise nach Deventer gelohnt hat und für Sportler und Trainer ein Erlebnis war, obwohl sich ausschließlich
alles in den Sporthallen abspielte und keine Zeit für einen Stadtbummel blieb, Vielleicht sollte diesem Aspekt in Zukunft in die Planung einbezogen werden.
Dem Gastgeber und Veranstalter sei auf diesem Wege für dieses wunderbare Wochenende gedankt werden.
Deventer, wir kommen spätestens 2006 wieder.
T. Garlin
&xnbsp;
&xnbsp; - Ergebnisse Sitzvolleyball-
| Vorrunde: | BVL &xnbsp; -Dros Altemo (Niederl.) 0:2 (24:26,21:25) BVL &xnbsp; -NMNiederlande 0:2 (21:25,22:25) BVL &xnbsp; -NMJapan 2:0 (25:12,25:20) |
| Endrunde: | BVL &xnbsp; -Klub Tokio (Japan) 2:0 (25:20,25:20) |
Endstand Turnier Herren:&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;
1. All Stars (Niederlande)
&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 2. NM Niederlande
&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 3. Dros/Alterno (Niederlande)
&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 4. Bayer 04 Leverkusen (Deutschland)
&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 5. BV Leipzig (Deutschland)
&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 6. Klub Tokio (Japan)
&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 7. NM Japan
&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 8. Lubljana (Slovenien)
&xnbsp;
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letzte Änderung: 03.08.2008