Kulki Cup - Freiwasserschwimmen
16. Juli 2005; Ort: Kulkwitzer See; Zeitpunkt: 14.00 Uhr: Startschuss für den 16. Kulkwitz Cup
Für die Wasserwacht Kulkwitzer See ist der Langstreckenwettkampf bereits zur Tradition geworden. Die Sportler des BVL waren dagegen
zum ersten Mal dabei. Drei verschiedene Distanzen standen zur Auswahl. Susann Roscher und Stefanie Weinberg entschieden sich für die
500m- Strecke, Anja Faber meldete sich für 1000m.
Insgesamt 39 Starter warteten pünktlich 14.00 Uhr auf das Signal des Schiedsrichters. Kaum waren alle Schwimmer im Wasser begann es aus
beängstigend dunklen Wolken zu regnen. Ein heftiges Gewitter in der vorangegangenen Nacht hatte den Sommer für eine Weile ins Abseits
gedrängt, doch von alldem bekamen die Sportler nichts mit. Unbeirrt zogen sie ihre Bahn um das mit Bojen markierte Feld. Ein Motorboot war
zuvor zur Veranschaulichung alle Strecken abgefahren. Doch in der Praxis schien es ein wenig schwieriger zu sein und so hatten einige Schwimmer
ein paar Probleme den Kurs zu halten. Wie erwartet trafen zuerst die Teilnehmer der 500m- Strecke, kurz darauf folgten die der 1000m. Während
die Kampfrichter die auf den Oberarmen der Schwimmer gemalten Startnummern eintrugen, zeigte sich auch die Sonne wieder. Die drei Starterinnen
des BVL kamen alle wohlbehalten im Ziel an. Mit einer guten Platzierung konnten sie auch schon rechnen, da sie unter allen weiblichen Starter als
einzige jünger als 18 waren. Bis zur Siegerehrung schien es noch etwas zu dauern, da die 3000m-Starter noch nicht einmal bei der Hälfte waren. So
wurde die Zeit genutzt, um sich über den ersten Langstreckenwettkampf im Freiwasser auszutauschen und man kam zu dem Ergebnis, dass die
Orientierung an den Bojen zwar relativ schwierig war, die zuvor geäußerten Ängste jedoch weitgehend unbegründet blieben: Die Fische waren
friedlich, genauso wie die gegnerischen Schwimmer und auch das Rettungsboot der Wasserwacht musste nicht zum Einsatz kommen. Endlich waren
alle Sportler im Ziel und die Siegerehrung konnte beginnen. Steffi und Anja wurden beide erster in ihrer Altersklasse und erhielten einen Pokal,
genauso wie Susi, die in ihrer Altersklasse zweiter wurde. Da sich das Wetter deutlich verbessert hatte, wurde die Gelegenheit genutzt, um noch am
See zu bleiben und den ersten Ferientag dementsprechend ausklingen zu lassen.
Lisanne Schneider
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Geburtstagsfeier des Sportjugendring Leipzig
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Deutsche Meisterschaften 2005
Der nationale Höhepunkt der Schwimmer fand am 23.-26. Juni 2005 in Berlin statt. Neben den 71 teilnehmenden deutschen Vereinen starteten 13
weitere Nationen bei den Internationalen Deutschen Meisterschaften. Durch die Teilnehmer der Nationalmannschaften aus Großbritannien, Polen,
Schweden, Dänemark, Tschechien, Spanien und natürlich Deutschland waren die diesjährigen Meisterschaften eine Veranstaltung hohem sportlichen
Niveau. Zahlreich aufgestellte Welt- und Europarekorde brachten dies zum Ausdruck.
Neu eingeführt wurden in diesem Jahr die Finale für alle Startklassen bei den 50er und 100er Strecken sowie 200 Lagen.
( Info ) Die punktbesten acht
Schwimmer der Startklassen (offene Altersklasse und Jugend) konnten in einem Finale gegeneinander antreten und den "Internationalen Deutschen
Meister ohne Startklassenwertung" küren. Das Erreichen eines Medaillenplatzes im Finale bedeutete somit eine sehr gute Leistung im internationalen
Vergleich.
Die Leipziger gingen mit 15 Schwimmern an den Start. Trotz eines zu geringen Trainingsumfangs unserer Nationalmannschaftsmitglieder durch
verschiedene schulische, berufliche und gesundheitliche Gründe konnten sie die vordersten Platzierungen in den Startklassen erkämpfen.
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Christian Goldbach bekam in der seiner Startklasse S 2 Konkurrenz aus Polen, setzte sich aber über 100 und 200 Freistil, 50 Brust sowie 100 Rücken
durch. Mit der Lagenstaffel des SBV erkämpfte er sich den 2. Platz. |
Claudia Knoth erschwamm sich über 50 Brust in der S9 den ersten Platz. Den
silbernen und bronzenen Podestplatz bestieg sie bei den 50m Strecken in Rücken, Schmetterling und Freistil. Finalteilnahmen erreichte Claudia über
die 50 Rücken und 50 Schmetterling. Dabei gelangte sie auf Platz 7 und Platz 4 in der Wertung aller Startklassen. In der Freistil- und Lagenstaffel der
Deutschen Nationalmannschaft erreichte sie Platz 1.
Daniel Clausner konzentrierte sich dieses Semester vor allem auf sein Studium an der Leipziger Universität. Seine Silbermedaillen in den Finalen über
100 Brust in 1:14,66, 100 Freistil 55,93 und 50 Schmetterling in 28,34 konnte er vor allem durch Technikverbesserungen erreichen. Über 200 Lagen
fehlte dann doch das Ausdauertraining.
Konkurrenz in der eigenen Startklasse machte ihm Mario Hartmann. Über 50 Brust holte er Silber und über 50 Schmetterling Bronze in der Jugend.
Über 100 Brust (4.Platz), 100 Schmetterling (8. Platz und 50 Freistil (8. Platz) erreichte er ebenso das Finale der Jugendwertung. Philip Michael Portisch
wurde nach der Verschlechterung seiner Sehleistung in die S 13 umgestuft. Damit kann auch er sich nun zukünftig bei offiziellen internationalen
Höhepunkten messen, wenn sich seine Leistungen verbessern.
Der 15-jährige Döbelner Martin Schulz wechselte im September an die Sportschule nach Leipzig und zum BV Leipzig. Seine nun gezeigten Leistungen
zeigten, dass dieser Schritt für seine Schwimmkarriere sehr förderlich war. Während er über die 50 Rücken nur die "Holzmedaille" holte, konnte er über
100 Rücken in 1:15,06 den dritten Platz belegen. Über 200 Lagen, seine Paradedisziplin, erschwamm er mit einer Zeit von 2:38,63 und damit den zweiten
Platz in der Jugendwertung und den 4. Platz in der Offenen Klasse.

Diese starke Leistung eines Jugendschwimmers konnte nur Stefanie Weinberg toppen. Sie erreichte in jeder geschwommenen Strecke das Finale und
holte in der Jugendwertung über 50 Rücken in 41,63 und 735 Punkten sowie über 200 Lagen in 3:16,20 mit 709 Punkten jeweils den 1. Platz. Aber auch
die zwei Bronzemedaillen in der Offenen Klasse über 200 Lagen und 100 Schmetterling in 1:30,41 mit 783 Punkten bewies ihre Leistungsfähigkeit. Dies
lässt auf eine gute erste Teilnahme bei den Weltmeisterschaften im nächsten Jahr hoffen.
Susann Roscher belegte den 2. Platz über 400 Lagen und den 4. Platz über 200 Schmetterling in offener Wertung. In den Jugendfinalen erreichte sie
den 5. Platz über 50 Rücken, den 6. Platz über 100 Schmetterling und des 9. Platz über 50 Schmetterling.

Finalteilnahmen in der Jugendklasse erreichten aus Leipzig weiterhin:
Anja Faber 6. Platz über 100 Brust, 7. Platz über 200 Lagen, 9. Platz über 100 Freistil und 50 Freistil,
Lisanne Schneider 9. Platz über 100 Schmetterling und 200 Lagen,
Verena Schott 4. Platz 50 Rücken und 8. Platz 100 Rücken
| Unsere erfolgreiche Starterin in der Seniorenklasse Anne-Christin Hoffmann konnte auch in diesem Jahr alle geschwommenen Strecken vergolden. Sie
zeigte mit ihren guten Zeiten, dass sie durchaus noch mit einigen Jugendlichen mithalten konnte. |
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Insgesamt waren die deutschen Meisterschaften eine gut organisierte Veranstaltung mit internationalem Niveau. Die neue Verfahrensweise mit der
Einführung der Finale wurde nicht nur von den Leipzigern gut angenommen. So können nun die Jugendlichen und Nationalmannschaftsteilnehmer die
Durchführung der Finale "üben", um bei internationalen Großveranstaltungen vorbereitet zu sein. Unverständlich bleibt jedoch die Punktebewertung
der Lernbehinderten mit ihren unnatürlich niedrigen Ausgangswerten.
Herzlichen Glückwunsch allen Teilnehmern und natürlich den Trainern!
Anke Tanz
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Lipsiade 2005
„Nur“ circa 280 Schwimmer trafen sich am 11. und 12. Juni 2005 in der Universitätsschwimmhalle Leipzig zur Lipsiade 2005 ein. Der
Behindertensportverein Leipzig konnte dieses Jahr mit 6 Sportlern teilnehmen.
Für unsere Neustarter war das Ziel, ihren ersten Wettkampf überhaupt bzw. einem Nichtbehindertenwettkampf zu bestreiten. Die neu aufgestellten
Bestzeiten trösteten über die hinteren Platzierungen hinweg.
Stefanie Weinberg als Mitglied der Jugendnationalmannschaft konnte zwei Wochen vor den Deutschen Meisterschaften ihre Leistungen schon
einmal steigern. Mit 2 goldenen, 2 silbernen und 2 bronzenen Medaillen konnte sie nach jedem Start auf den Siegerpodest. Diese Siegesserie kann
sie beim Höhepunkt vom 23. - 26. Juni 2005 in Berlin gegen internationale Konkurrenz hoffentlich fortsetzen können.
Nun heißt es für alle: trainieren, um auch bei der Lipsiade im Jahre 2006 wieder sagen zu können: „Wir waren dabei!“.
Anke Tanz
Hier noch ein paar Bilder:
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Trainingslager Ostern 2005
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Sachsenmeisterschaften 2005
- Wo sind Deutschlands Schwimmer hin? -
Freie Platzwahl, gute Musik und lange Pausen zeichneten diesen Wettkampf aus. Kaum ein Schiedsrichter kannte so eine Stimmung wie zu den am 12.
und 13. Februar 2005 stattfindenden Sachsenmeisterschaften. Dieser Wettkampf sollte ein kleiner Höhepunkt für die Sachsen sowie eine
Leistungsüberprüfung anderer deutscher Schwimmer werden. Doch mit einem Teilnehmerfeld von 76 Aktiven glich diese Veranstaltung eher einem
Vereinswettkampf.
Unser Organisationsteam ist auf die Wünsche der Abteilung Schwimmen des DBS eingegangen, diesen Wettkampf zeitlich vorzulegen. Damit sollten
mögliche Terminkollisionen mit anderen Veranstaltungen in Deutschland vermieden werden.
So hätten die Landes- und Bundeskader aus den Landesverbänden die Möglichkeit, eine Leistungsüberprüfung am Anfang des Jahres nutzen zu können.
Leider wurde diese Chance abgelehnt. Trotz
dessen zeigten die anwesenden Aktiven gute Leistungen.Christina Ziegler vom SV Cannstadt konnte mit 1037 Punkten einen neuen Weltrekord über 100 Brust in der Startklasse SB 2 erschwimmen. Damit
erreichte sie die höchste Punktzahl. Mit 795 Punkten folgte Christopher Küken (VSB Magdeburg) mit der zweitbesten Leistung über 200 Freistil. Mit
seinen sechs Einzelsiegen und einem Staffelsieg war er der erfolgreichste Teilnehmer der Sachsenmeisterschaften. Die Leipzigerin Claudia Knoth konnte
über die 50 Meter Strecken und ihrer Hauptstrecke 100 Rücken mit vier Einzelsiegen und einer Silbernen überzeugen. Bei Christian Goldbach (BV Leipzig)
machte sich der reduzierte Trainingsumfang bemerkbar. Über die 200 Freistil und 100 Rücken konnte er dennoch eine silberne und eine bronzene Medaille
erringen. Vom BFV Ascota Chemnitz nahmen die Paralympicsstarter Swen Michaelis, Andreas Hausmann und Daniel Clausner teil. Daniel war mit vier
Einzelsiegen und einer Silbermedaille der Erfolgreichste aus dieser Stadt.
Durch die fehlenden Leistungsschwimmer der Erwachsenen konnten die Landeskader der Sachsen auch in der offenen Wertung einige Medaillen erringen.
Spitzenreiter war Stefanie Weinberg. Sie errang sowohl in der Jugendklasse vier Siege als auch in der Offenen mit drei Einzelsiegen. Mit 645 Punkten
über 100 Schmetterling und 658 Punkten über 200 Lagen zeigte sie, dass sie durchaus als hoffnungsvolles Talent für die Teilnahme an den Paralympics
2008 in Peking zählt. Erfreulicherweise nahmen noch zwei Schwimmerinnen vom Jahrgang 1991 und 1989, die in der Startklasse S8 wie Stefanie eingestuft
sind, teil. Über die lange Freistilstrecke konnte sich Julia Kabus vom TSV Riedlingen gegen ihre Konkurrentinnen durchsetzen. Bei Verena Schott (BVL),
ebenfalls S8, konnte man Talent erkennen. Ihre Reserven sind dennoch groß.
Sowohl Mario Hartmann konnte mit 500 Punkten über 50 Brust als auch Susann Roscher mit 483 Punkten über 50 Rücken zeigen, dass sie nicht umsonst,
zu den C-Kadern Deutschlands zählen. Weiterhin sah man Thomas Bartl, Anja Faber, Philip Portisch, Martin Sander, Christian Günther und Benny Altmann
durch ihre guten Leistungen recht oft auf dem Siegerpodest.
Erfreulicherweise konnte der BV Leipzig wieder junge Sportler der Jahrgänge 1992 bis 1995 bei diesen Meisterschaften vorstellen. Der BV Leipzig bewies
damit, dass das Überreichen des Förderpreises “Grüne Band für vorbildliche Nachwuchsarbeit“ durchaus seine Berechtigung findet.
Die geistig Behinderten des BVL hatten dieses mal ordentliche Konkurrenz vom Verein TV Groß Umstadt erhalten. Die Einlagewettkämpfe 50 Rücken,
Brust und Freistil konnten mit zwei Läufen gestartet werden.
Trotz der wenigen Teilnehmer und der damit gelockerten Atmosphäre konnten die Sachsenmeisterschaften als gelungen eingestuft werden. Spontan wurden
am Samstag und Sonntag noch zwei Staffeln durchgeführt, wobei in der Freistilstaffel der BVL und in der Lagenstaffel ein Vereinsmix mit je einem
Teilnehmer von Riedlingen, Magdeburg, Berlin und Neumünster gewinnen konnten. Das Organisationsteam wünscht sich für die Meisterschaften 2006 eine
dreistelliges Teilnehmerzahl, um Aufwand und Nutzen in Einklang zu halten.
Peggy Czaja und Anke Tanz
> Ausschreibung (15 KB)
> Protokoll (2.227 KB)
Hier noch ein paar Bilder:

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letzte Änderung: 16.09.2007
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