- Paralympics 2004 / Ergebnisse-
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Ergebnisse 2004

       
Erlebnisbericht
       
Jugendlager
       

Logo Paralypics Schwimmen Mit dem 8. Platz in der Gesamtwertung konnte Deutschland mit 19 goldenen, 28 silbernen und 31 bronzenen Medaillen sowohl seine Zielstellung erreichen, auf einen einstelligen Platz zu kommen, als sich auch um zwei Plätze zu Sydney 2000 zu verbessern. Von den 3871 teilnehmenden Sportlern aus 136 Nationen waren 210 deutsche Athelten vertreten. In den 19 angebotenen Sportarten konnte Deutschschland in 16 antreten.
Betrachtet man die Gesamtmedaillen von Deutschland gegenüber von Sydney 2000, so ist ein Rückgang des gewonnenen Edelmetalls zu verzeichnen. Diese negative Bilanz lässt sich jedoch ausräumen, wenn man die Streichung von rund 50 Entscheidungen gegenüber den letzten Paralympischen Spielen 2000 zur Kenntniss nimmt. Weiterhin wurde das deutsche Team in Athen zu Sydney um 41 Teilnehmer reduziert. Dadurch bleibt das Verhältnis Sportler zu einer Medaille gleich.

Die deutsche Mannschaft

Flamme Flaggen Abschlussfeier Deutschland


Die Erfolge der BVL-Starter

Schwimmen


Claudia Knoth

                   Maskottchen Schwimmen
Platzierung   Strecke   Zeit
4. Platz   4 x 100 Freistil Staffel   
6. Platz   4 x 100 Lagen Staffel   
6. Platz   4 x 50 Lagen Staffel   
9. Platz   100 Rücken   1:20,96
11. Platz   100 Brust   1:35,35


Christian Goldbach
Platzierung   Strecke   Zeit
4. Platz   200 Freistil   5:28,96
6. Platz   100 Freistil   2:40,83
9. Platz   50 Rücken   1:21,99
9. Platz   50 Freistil   1:20,04
11. Platz   4 x 50 Freistil Staffel   
Stefan Wischnewski Stefan Wischnewski Stefan Wischnewski


Sitzvolleyball

Stefan Wischnewski
4. Platz mit der Mannschaft

Stefan Wischnewski Stefan Wischnewski Stefan Wischnewski



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Die deutsche Mannschaft und ihre Erfolge

Bogenschiessen

Bogenschießen Um sich in Präzision und Treffsicherheit zu messen, treten seit über 50 Jahren Behindertensportler im Bogenschiessen gegeneinander an. Das paralymische Wettkampfprogramm besteht aus einem Vorkampf mit 2 mal 36 Pfeile auf 70 Meter, die in einer bestimmten Zeit abgeschossen werden müssen. Im Finale starten die besten 32 oder 16 im K.O.-System mit jeweils 12 Pfeilen.
Besetzung und Erfolge 2004:     Sportler: 2
Betreuer: 3
Länderwertung: 4. Platz
Medaillen: 1 Gold


Fechten

Fechten Durch speziell am Boden fixierte Rollstühle haben die Sportler einen enormen Bewegungsradius im Oberkörper, sodass das Rollstuhlfechten in Dynamik und Bewegungsgeschwindeigkeit dem traditionellen Fechten sehr nahe kommt.
Besetzung und Erfolge 2004:     Sportler: 2
Betreuer: 7
Medaillen: 0


Fechten Fechten Fechten


Gewichtheben

Gewichtheben Im Gewichtheben der Behinderten messen sich die Athleten ausschließlich im Bankdrücken. Dabei wird selbstverständlich in unterschiedliche Gewichtsklassen unterschieden.
Besetzung und Erfolge 2004:     Sportler: 2
Betreuer: 2
Medaillen: 0


Goalball

Goalball Goalball ist eine schnelle, kraftvolle und dynamische Mannschaftssportart für Blinde und Sehbehinderte. Gespielt wird auf einem neun mal 18 Meter grossen Spielfeld, das mit tastbaren Linien für die Spieler fühlbar gemacht wird. Ziel ist es, den Klingelball in das gegenerische, welches über die gesamte Querseite des Gegener geht, zu schiessen. Die drei Spieler der Gegnermannschaft müssen den Ball mit der gesamten Körperlänge abwehren. Zur Quancengleichheit tragen alle Spieler eine dunkle Brille. Die Spielzeit beträgt zwei mal zehn Minuten.
Besetzung und Erfolge 2004: Frauen  Männer
Sportler: 6 Sportler: 6
Betreuer: 3 Betreuer: 3
Platzierung: 6. Platz Platzierung: 10. Platz


Goalball Goalball Goalball


Judo

Leichtathletik Es gibt keine Unterteilung in die üblichen drei Startklassen der Sehbehinderten. Regelabweichungen betreffen lediglich den Wettkampfbeginn. Die Athleten werden von den Betreuern an den Mettenrand gebracht und von dort von den Aussenrichtern zur Mattenmitte geführt.
Besetzung und Erfolge 2004:     Sportler: 9
Betreuer: 4
Medaillen: 2 Gold, 1 Silber, 3 Bonze


Leichtathletik

Leichtathletik Die Leichtathletik ist in fünf grosse Wettkampfklassen aufgeteilt, die in seperaten Entscheidungen im Lauf, Wurf und Sprung um Medaillen kämpfen. Die Rollstuhlathleten, die Cerebralparetiker, die Sehgeschädigten, die geistig Behinderten und die Gruppe der Amputierten und Les Autres.
Besetzung und Erfolge 2004:     Sportler: 53
Betreuer: 28; davon 4 Begleitläufer
Medaillen: 4 Gold, 11 Silber, 9 Bonze
Leichtathletik Leichtathletik


Radsport

Radrennen Je nach Grad der Behinderungen benutzen die Athleten spezielle, auf die jeweiligen Bedürfnisse konstruierte Fahrräder. Die Sehbehinderten bestreiten ihre Rennen mit einem sehenden Piloten auf dem Tandem-Räder. Gewertet werden Mennschafts- und Einzelzeitfahren.
Besetzung und Erfolge 2004:     Sportler: 9
Betreuer: 12; davon 4 Piloten
Länderwertung Straße: 7
Medaillen: 1 Gold, 1 Bonze
Länderwertung Bahn: 6
Medaillen: 1 Gold, 1 Silber, 2 Bonze

Radsport Radsport Radsport


Reiten

Reiten Es werden verschiedene Dressuraufgaben sowie eine Kür mit Musik geritten. Die unterschiedlichen Anforderungen ergeben sich aus dem jeweiligen Handicap des Reiters. In Athen hatten die Athelten das erste mal die Möglichkeit, auf eigenen Pferden an den Start zu gehen.
Besetzung und Erfolge 2004:     Sportler: 4
Betreuer: 5
Länderwertung: 4
Medaillen: 4 Silber, 1 Bonze


Rollstuhlbasketball

Basketball Das Basketbasketballfeld sowie die Korbanlage sind nach Grösse des Feldes und Höhe des Korbes dem Nichtbehindertensport angepasst. Aufgrund der differnzierten Behinderungsarten werden die Rollstuhl-Basketballspieler in Funktionsklassen eingestuft und erhalten je nach funktionaller Einschränkung von 1 bis 4,5 Punkte. Eine Mannschaft besteht aus fünf Feldspielern mit maximal 14 Punkten.
Besetzung und Erfolge 2004:     Frauen              Männer
Sportler: 12 Sportler: 13
Betreuer: 4 Betreuer: 3
Platzierung: 4. Platz Platzierung: 5. Platz


Basketball Basketball Basketball


Rollstuhlrugby

Rollstuhlrugby Rollstuhl Rugby ist die einzige Mannschaftssportart für hoch querschnittsgelähmte und vergleichbare Behinderungen. Die Spielidee, Regelwerk und Liestungsanforderungen an die Spieler ist eine Mischung aus American Football, Eishockey und Schach. Es wird in der Halle auf einem Basketballfeld gespielt und als Spielgerät dient ein Volleyball. Eine Mannschaft besteht aus vier Spielern, die eine Mannschaftspunktzahl von acht nicht überschreiten darf.
Besetzung und Erfolge 2004:     Sportler: 13
Betreuer: 4
Platzierung: 7. Platz


Rugby Rugby


Schwimmen

Schwimmen Im Schwimmen finden Wettbewerbe für körper- und sehbehinderte Sportler statt. Die besonderen physikalischen Eigenschaften des Wassers ermöglichen es den Athleten, unabhängig vom Grad der Behinderung die Wettkämpfe ohne Prothesen oder anderen technische Hilfsmittel zu bestreiten. Nur schwer sehgeschädigte Athleten haben Anspruch auf taktile Hilfen bei der Wende und beim Anschlag.
Besetzung und Erfolge 2004:     Sportler: 18
Betreuer: 9
Länderwertung: 13. Platz
Medaillen: 5 Gold, 8 Silber, 10 Bonze


Schwimmen Schwimmen Schwimmen

Schwimmen Schwimmen Schwimmen


Segeln

Segeln In zwei Boortsklassen werden die paralymischen Regatten ausgetragen. Bei der "Sonarklasse", einem 23-Fuss-Kielboot, macht das Zusammenspiel der sehr verschiedenen Behinderten-Dreimann-Crew einen großen Teil des Erfolges aus. Die Schadenspunkte der Sportler darf 14 nicht überschreiten. Die Einmamm-Kielbotte sind an die Behinderungen der Athleten angepasst, sodass keine Einteilung in Startklassen notwendig ist.
Besetzung und Erfolge 2004:     Sportler: 7
Betreuer: 1
Medaillen: 0


Sitzvolleyball

Sitzvolleyball Im schnellen Wechsel zwischen Angriff und Abwehr wird versucht mit maximal drei Ballberührungen den Ball über das Netz zu befördern, sodass er im gegnerischen Feld auf den Boden fällt. Der Unterschied zum Volleyball besteht darin, dass die Spieler im Sitzen spielen, wobei ihr Becken während des Spiels den Boden berühren muss. Die Netzhöhe bei den Männern beträgt 1,15 Metern. Ausserdem ist das Feld kleiner.
Besetzung und Erfolge 2004:   Sportler: 12
  Betreuer: 3
  Platzierung: 4. Platz
Besprechung Bälle Frauen


Sportschießen

Schießen Das Sportschießen ist eine Sportart, bei der die Bewegungsabläufe im feinmotorischen Bereich liegen und vom Koordinationsvermögen des Athleten abhängig sind. Neben der sportartspezifischen Technikausbildung wird von einem Sportschützen ein Höchstmaß an Konzentrationsvermögen verlangt, das nur mit einem solchen Fundament an Kraft-/Ausdauerschulung und Selbstdisziplin zu erreichen ist.
Besetzung und Erfolge 2004:     Sportler: 13
   Schießen Betreuer: 7
Länderwertung: 3
Medaillen: 1 Gold, 1 Silber, 2 Bonze


Tennis

Tennis Es gibt lediglich eine Ausnahme, wobei der Ball das erstmals im Spielfeld aufkommen muss und ein erlaubter zweiter Aufsprung des Balles erlaubt ist, bevor er zurückgespielt werden muss. Rollstuhltennis spielen darf jeder, dessen Funktionstüchtigkeit oder Beweglickeit insoweit eingeschränkt ist, dass er körperlich nicht mehr in der Lage ist, wettkampfmäßig im Fußgängertennis anzutreten.
Besetzung und Erfolge 2004:     Sportler: 2
Betreuer: 1
Medaillen: 0


Tischtennis

Tischtennis Unterschieden wird im Tischtennis für Rollstuhlfahrer und "stehende" Wettbewerbe der Amputierten und Les Autres. Die Regeln sind denen des Nichtbehindertensportes gleich.
Besetzung und Erfolge 2004:     Sportler: 18
Betreuer: 7
Medaillen: 4 Gold, 2 Silber, 3 Bonze


Tischtennis


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letzte Änderung: 08.08.2008