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IPC swimming Weltmeisterschaften



Ergebnisse der Sportler vom Leipziger Paralympischen Trainingsstützpunkt:

Verena Schott (BV Leipzig)
2. 200 Lagen 3:10,96
2. 100 Brust 1:51,39
4. 50 Schmett 39,73
4. 400 Freistil 5:29,38
6. 100 Freistil 1:14,90
6. 50 Freistil 34,75

Steffi Weinberg (BV Leipzig)
4. 100 Freistil 1:13,14
6. 200 Lagen 3:03,25
6. 100 Rücken 1:26,82
7. 100 Schmett 1:21,40
7. 50 Freistil 33,58

Swen Michaelis (BFV Ascota Chemnitz)
5. 200 Lagen 3:09,35
6. 400 Freistil 5:40,45
7. 100 Freistil 1:14,35
7. 100 Rücken 1:23,47

Martin Schulz (BV Leipzig)
6. 4x100 Lagen (B 1:17,95)
6. 100 Brust 1:17,68
11. 200 Lagen 2:27,29
13. 100 Schmett 1:06,24
14. 50 Freistil 27,77
15. 100 Rücken 1:12,76

Robert Dörries (FV Wehrda)
9. 400 Freistil 4:33,44
10. 100 Freistil 57,46
11. 50 Freistil 26.04
11. 200 Lagen 2:29,71

Bronze im 5Km Freiwasser in 1:06:44,62 für Robert Dörries.

Brustmädels

(v.l.n.r.: Verena Schott, Kirsten Bruhn (Neumünster), Rachel Lardierre (Fra))

Schwimmer vom Leipziger PTS


(v.l.n.r.: Anke Tanz, Martin Schulz, Robert Dörries,
Stefanie Weinberg, Verena Schott, Swen Michealis)

Erstes Edelmetall für Leipziger Schwimmer

Am zweiten Tag der diesjährigen Schwimmweltmeisterschaften der Behinderten im Niederländischen Eindhoven war es wie schon so oft in der Vergangenheit Verena Schott, die für den ersten Medaillenerfolg für die Leipziger sorgte. In neuer persönlicher Bestzeit schlug die Schwimmerin vom paralympischen Trainingsstützpunkt Leipzig über 100m Brust hinter Teamkollegin Kirsten Bruhn (Neumünster) an und erkämpfte sich damit die erste WM-Medaille ihrer Karriere. Bereits am Tag zuvor überzeugte die querschnittgelähmte Studentin über 400m Freistil mit persönlicher Bestleistung. Dies reichte aber nur für den undankbaren vierten Rang.

Neben ihr kann auch Vereinskameradin Stefanie Weinberg vom BV Leipzig mit 2 persönlichen Bestleistungen und Finalteilnahmen zum Wettkampfauftakt mit ihren Leistungen mehr als zufrieden sein. Für Martin Schulz reichte es trotz Bestleistung über 100m Brust am heutigen Tag im hochkarätigen und dichten Starterfeld nur zu Platz 6. In Anbetracht seiner Leistungssteigerung und dem nur minimalen Abstand zu einer Podiumsplatzierung war Trainerin Anke Tanz auch mit dessen Leistung hoch zufrieden. Ebenfalls einen 6. Platz konnte Swen Michaelis über 400m Freistil verbuchen, auch wenn der gebürtige Chemnitzer mit seiner Zeit etwas hinter den Erwartungen zurück blieb.

Schott erneut auf dem Silberrang

Fast kommt es einem wie ein deja vu vor. Verena Schott strahlt bei den Schwimmweltmeisterschaften der Behinderten vom Siegerpodest. Über 200m Lagen musste sich die Leipzigerin nur Eleanor Simmons (GBR) knapp mit nur einer Sekunde Rückstand geschlagen geben. Nachdem sie bereits über 100m Brust die Silbermedaille errungen hatte, konnte der Schützling von Trainerin Anke Tanz weiter an ihre hervorragenden Leistungen anknüpfen.

Auch Swen Michaelis konnte mit einem 5. Platz über 200m Lagen überzeugen – auch wenn es nicht zu einem Medaillenrang reichte. Nach seinem gestrigen Finaleinzug über 100m Rücken konnte er sich somit erneut im Feld der besten acht Schwimmer präsentieren. Stefanie Weinberg erkämpfte sich im dichten Starterfeld über 50m Freistil in neuer persönlicher Bestzeit den 7. Platz.

Robert Dörries, der seit einem Jahr am paralympischen Trainingsstützpunkt in Leipzig trainiert, scheiterte trotz guter Leistung über 50m Freistil bereits im Vorlauf. Sein Paradestrecke – die 400m Freistil – werden erst morgen folgen.

Mannschaftsfoto

Versöhnlicher WM-Abschluss für Leipziger Schwimmer Die diesjährigen Weltmeisterschaften der Behinderten im Schwimmen sind Geschichte. Zum Abschluss der Wettkämpfe mussten sich Stefanie Weinberg über 100m Freistil und Verena Schott über 40m Schmetterling trotz persönlicher Bestleistungen nur um wenige Hundertstel geschlagen geben und sich mit dem undankbaren
4. Platz begnügen. „Mit 2 Silbermedaillen, die Verena bisher erschwommen hat, bin ich allerdings schon mehr als zufrieden“, resümiert Stützpunkttrainerin Anke Tanz, auch wenn die Leistungen insgesamt etwas durchwachsen ausfielen. Insbesondere die Herren blieben etwas hinter den Erwartungen zurück. Nach seinem verpassten Finaleinzug über 400m Freistil konnte sich Robert Dörries am letzten Wettkampftag über eine Bronzemedaille Freuen. Über die 5 km Freiwasserdistanz gelang ihm doch noch der ersehnte Podestrang.

Insgesamt kehrte das 22 Sportler umfassende Deutsche Team mit 20 Medaillen, inklusive 6 Weltmeistertiteln, aus den Niederlanden zurück. Die Schwimmer und Schwimmerinnen vom paralympischen Trainingsstützpunkt Leipzig errangen 2 Silber- und eine Bronzemedaille.

Nun haben sich die Sportler erst einmal 3wöchige Pause verdient, bevor die Vorbereitung auf die IBSA-Weltmeisterschaften im April 2011 in der Türkei, sowie die EM im eigenen Land beginnt.

Daniel Clausner



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letzte Änderung: 25.08.2010