BV Leipzig gewinnt den 7. LE-Cup im Sitzvolleyball

foto-le-cupDer alljährlich, am ersten Advent stattfindende, LE-Cup wurde auch in diesem Jahr mit internationaler Beteiligung durchgeführt. Neben der gesamten deutschen Sitzvolleyball-Elite waren auch zwei ukrainische Mannschaften angereist. Zur Eröffnung der Veranstaltung ergriff der Schirmherr der Veranstaltung – Herr Heiko Rosenthal, Bürgermeister und Beigeordneter für Umwelt, Ordnung und Sport der Stadt Leipzig –das Wort und hob in seiner Rede hervor, dass Sitzvolleyball zu den Schwerpunktsportarten der Stadt Leipzig gehört.
Der Spielmodus des diesjährigen Pokalturniers ermöglichte eine Aufteilung des Starterfeldes in zwei Leistungsklassen. Die leistungsstarken Teams in Gruppe A waren dabei von vornherein für die Viertelfinals qualifiziert. Zwei weitere Plätze wurden in der Gruppe B an die Gruppenbesten vergeben. In einer ersten Qualifikationsrunde wurden jeweils drei Startplätze in den beiden Staffeln ausgespielt. Ziel dieser Turniervariante war die Schaffung einer Möglichkeit Mannschaften mit vergleichbarem Leistungsniveau gegeneinander spielen zu lassen. Von den Teams erhielt der Veranstalter dazu viel Anerkennung. Einige Verbesserungsvorschläge werden sicher auch in den Spielplan des nächsten Turniers einfließen.
Die Vorrunde bot den Zuschauern somit schon einige spannende Spiele auf hohem Niveau. Die Leipziger um Mannschaftskapitän Marko Schmidt konnten den ersten Turniertag „nur“ mit dem dritten Platz in der Vorrundengruppe beenden. Eine deutliche Steigerung am zweiten Tag war unbedingt erforderlich, um das selbst gesteckte Ziel der Finalteilnahme zu erreichen. Nach einem recht klaren 2:0 im Viertelfinale gegen die Regionalauswahl Donetzk am Sonntag, wartete der deutsche Vizemeister Bayer 04 Leverkusen im Halbfinale auf die Messestädter. Das erwartet spannende Spiel begeisterte die Zuschauer in der Halle und bot die erhoffte Dramatik. Nach einem verlorenen ersten Satz konnten die Leipziger ausgleichen, gewannen den Tie-Break recht klar mit 15:6 und standen somit im Finale. Das Team Schachtior Donetsk hatte über die Stationen Rheinland-Pfalz-Auswahl I und II ebenfalls das Finale erreicht. Nach einem hart umkämpften ersten Satz (26:24) konnten die Leipziger den zweiten Satz (25:13) deutlich für sich entscheiden und den Pokal wieder nach Hause holen. Der Titelverteidiger SCC Berlin landete auf Platz 5. Bayer 04 Leverkusen setzte sich im Spiel um Platz drei gegen die Rheinland-Pfalz-Auswahl I durch.

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