Deutsche Kurzbahn Meisterschaften 2013

Deutsche Kurzbahnmeisterschaften 16./17.11. 2013 Goslar

 

Herbstzeit bedeutet Kurzbahnzeit. Und so hieß es auch dieses Jahr wieder „auf zur Deutschen Kurzbahnmeisterschaft!“ Der wichtigste Kurzbahnwettkampf der Schwimmer mit Handicap hatte in diesem Jahr mit Goslar wieder einen neuen und sehr guten Austragungsort gefunden, nachdem zuletzt in Remscheid dreimal in Folge um Meistertitel gekämpft wurde.

Die Kurzbahnmeisterschaft ist besonders für den Schwimmnachwuchs ein besonderes Highlight. Hin und wieder ist es möglich, mal ein paar Blicke auf Deutschlands Schwimm–Asse zu werfen, die in diesem Jahr glücklicherweise zahlenmäßig besser vertreten waren als in der vergangenen Saison. So konnte man unter Anderem die Top–SchwimmerInnen Kirsten Bruhn (in ihrer voraussichtlich letzten Saison), Elena Krawzow, Torben Schmidtke, Daniel Simon und andere bestaunen.

Doch die Leipziger Schwimmer waren nicht allein zum Staunen nach Goslar gekommen. Es sollte natürlich auch den „Großen“ nachgeeifert werden, mit dem Ziel, möglichst viele persönliche Bestleistungen und die eine oder andere Medaille mit nach Hause nehmen zu können. Dazu musste man sich mit dem Schwimmnachwuchs aus ganz Deutschland messen, was natürlich eine Standortbestimmung war.

Das Ziel, persönliche Bestmarken zu erreichen wurde von den Leipziger Jugendsportlern fast komplett erfüllt. Dass dies aber nicht in jedem Fall für eine Medaille reichen kann, ist ebenso logisch. Hier mussten schon besonders gute Leistungen erzielt werden, um sich gegen die zahlreich angetretene Konkurrenz durchzusetzen. Vom BV Leipzig waren aus dem Jugendbereich folgende Athleten am Start:

  • Florian Haaré, Tom Meixelsberger (beide Jugend C),
  • Laura Wrobel, Roy Langa (beide Jugend B),
  • Marco Zwillus und Max Gelhaar (beide Jugend A).

Alle Einzelstarts unserer 6 jugendlichen Sportler zusammengezählt ergab die Zahl von 43. Zum Wettkampfende standen vierzig neue persönliche Kurzbahnbestzeiten zu Buche – ein sehr positives Ergebnis. Viele unserer Jugendsportler haben es zudem geschafft, einen oder mehrere Medaillenerfolge zu erzielen.

Zur erfolgreichsten Nachwuchssportlerin des BV Leipzig avancierte Laura Wrobel in der Jugend B mit vier Medaillengewinnen (Gold 200m Rücken, 2xSilber 100m Schmetterling/200m Lagen und Bronze 50m Schmetterling). Bei den Jungen schnitten Tom Meixelsberger in der Jugend C mit 5x Edelmetall (Silber 50m Schmetterling sowie 100m/200m Kraul; Bronze 50m Kraul und 50m Rücken) und Max Gelhaar in der Jugend A (Gold 200m Rücken, Bronze 400m Kraul/100m Schmetterling) besonders erfolgreich ab. Weitere Medaillenerfolge wurden durch Florian Haaré und Marco Zwillus erzielt.

Leider konnte mit Peggy Sonntag eine hoffnungsvolle Nachwuchsathletin krankheits-bedingt nicht in den Wettkampf eingreifen. Ein grippaler Infekt war auch die Ursache, warum man die Leipziger Sportler bei den „Großen“ etwas vermisste. Paratriathlon–Weltmeister Martin Schulz musste seine geplante Teilnahme ebenfalls absagen und konnte somit seine guten Siegchancen über die mittleren und langen Krauldistanzen nicht wahrnehmen.

Die Leipziger Staffeln konnten sich jedoch trotz der Ausfälle gut in Szene setzen. Der Sieg in der 4x50m Lagenstaffel weiblich ging mit der Besetzung Anne–Christin Hoffmann, Claudia Knoth, Susann Roscher und Laura Wrobel an Leipzig. In der Kraulstaffel über 4x50m wurden die Damen zudem Dritter. Die Männer kamen über 4x50m Lagen immerhin auf den vierten Rang.

Die erfahrenen Sportler Anne–Christin Hoffmann und Geert Jährig konnten in der Masters–Wertung gehörig abräumen und standen des Öfteren auf dem Treppchen. Bemerkenswert hierbei ist der hervorragende vierte Platz von Geert Jährig über 50m Rücken in der offenen Klasse, der dabei viele deutlich jüngere Sportler hinter sich ließ.

EW

Vereinsergebnisse BVL DKM 2013

WK Protokoll DKM 2013

WK-Erg DKM 2013 Medaillenspiegel

16.11. bis 15.11.2013 DKM Meldeergebnis