Süddeutsche Meisterschaften 2014 in Darmstadt

 Süddeutsche Meisterschaften

 

Der 22.02. 2014 war für die Schwimmer des BV Leipzig ein wichtiges Datum im Wettkampfkalender: Die Süddeutschen Meisterschaften luden wieder zahlreiche Schwimmer nicht nur aus dem südlichen Raum Deutschlands zum alljährlichen Kräftemessen ins Darmstädter Nordbad. Athleten aus Nordrhein-Westfalen sowie aus Kroatien und Frankreich vergrößerten das Teilnehmerfeld und damit auch die Konkurrenz.

Diese Veranstaltung bildete den Beginn einer Reihe von Wettkämpfen für Leipzigs Handicapschwimmer. Schritt für Schritt soll nun die Form im Hinblick auf die in diesem Jahr sehr zeitig stattfindenden Deutschen Meisterschaften in Berlin (Ende April) gesteigert werden. Dazu sollten natürlich auch schon in Darmstadt einige Zeichen gesetzt und gezeigt werden, dass mit den Schwimmern des BVL durchaus zu rechnen ist.

Vorab gab es leider einige Ausfälle für das Team zu verkraften. Martin Schulz – in den vergangenen Jahren immer dabei und leistungsmäßig eine absolute „Bank“ für den Verein und den Paralympischen Stützpunkt, konnte auf Grund eines Trainingslagers im Ausland leider nicht antreten. Marko Zwillus, A-Jugendlicher und schon für den Wettkampf gemeldet, fiel wegen eines Infektes kurzfristig aus. Und als ob es nicht schon genug wäre, verletzte sich die verlässliche Masters-Schwimmerin Anne-Christin Hoffmann am Vorabend des Wettkampfes so schwer an der Hand, dass sie leider auch nur zuschauen konnte. Somit war die Mannschaft dezimiert und im Leistungsvermögen etwas geschwächt.

Doch nun zum eigentlichen Wettkampfgeschehen:   Die Urkunde  Traditionell eröffneten die 400m-KraulerInnen den Wettstreit um gute Zeiten und Platzierungen. Hier traten Peggy Sonntag, Laura Wrobel, Max Gelhaar, Roy Langa und Alexander Riekes an. Alle fünf Schwimmer konnten gute bis sehr Traditionell eröffneten die400m-Krauler- Innen den Wettstreit um gute Zeiten und Platzierungen. Hier traten Alexander Riekes, Laura Wrobel, Peggy Sonntag, Max Gelhaar und Roy Langa an. Alle fünf Schwimmer konnten gute bis sehr gute Zeiten erzielen. Roy Langa, der einen famosen Wettkampf zeigte und sich bei all seinen Starts deutlich steigern konnte, verbesserte seine persönliche Bestleistung gleich um eine halbe Minute. Ähnlich gut lief es bei Peggy Sonntag, die überhaupt das erste Mal 400m Kraul im Wettkampf schwimmen „durfte“ und mit einer starken Zeit anschlug. Laura Wrobel und Max Gelhaar stiegen ebenfalls mit deutlicher Bestleistung aus dem Wasser. Peggy und Max erreichten mit ihren Leistungen zudem jeweils den Bronzerang in der Jugend-(-gesamt)-wertung.

Die kürzeren Strecken, die im weiteren folgten, liefen teilweise durchwachsen. Während einige Schwimmer noch klar hinter ihren Bestleistungen vom Vorjahr blieben, konnten andere hier schon am Beginn des Wettkampfjahres ordentlich auftrumpfen: Zum Beispiel verbesserte Tom Meixelsberger über 50m Kraul seine Bestleistung gleich um 1,5 Sekunden auf eine Zeit von 0:36,04 min. Damit konnte er zwar in der Jugendwertung keine Medaille ergattern (da die Jugendklassen zu einer Gesamtwertung zusammengefasst wurden), aber zumindest sehr zufrieden sein, zumal er im Vorfeld einigen Trainingsausfall zu verkraften hatte. Noch deutlicher steigerte sich Florian Haaré, der über 50m Rücken einen Glanzpunkt setzte. Seine neue Bestleistung (1:21,46 min.) war gleich um 6 Sekunden schneller als die vorherige.

Einmal SilberDas Wettkampfprogramm war für alle Sportler durch die kurzen Pausen zwischen den Starts recht anspruchsvoll und dadurch nicht einfach. Es haben aber alle recht gut bewältigt, was dadurch verdeutlicht wird, dass bei mehr als der Hälfte der Starts unserer Jugendlichen neue persönliche Bestzeiten zu verzeichnen waren und was am allerwichtigsten ist – wieder Wettkampfpraxis gesammelt werden konnte. Was das „Sammeln von persönlichen Bestleistungen“ anging, ragte besonders Roy Langa heraus. Er hatte bei  vier Starts viermal Bestzeit zu verzeichnen und das wie gesagt recht deutlich.Peggy-Sonntag
Unsereerfolgreichsten Sportler im waren Peggy Sonntag und Max Gelhaar.  Beide erreichten über ihre Einzelstarts fünfmal Edelmetall in der Jugendwertung. Max war dabei der „Bronzekönig“, der sich immer, wenn er aufs Treppchen gerufen wurde, an der gleichen Stelle platzierte (3.Platz über 400m Kraul/50mKraul/ 200mLagen / 100m Rücken/50m Schmetterling). Es war einfach kein Vorbeikommen an den starken NRW-Sportlern. Aber bis zur IDM ist ja noch etwas Zeit zum Trainieren. Peggy dagegen schaffte es zu einem kompletten Medaillensatz und errang dabei auch den Jugendtitel über 50m Brust (2.Platz 200m Lagen; 3. Platz 50n & 400m Kraul, 50m Schmetterling).

Weitere Medaillen für den BVL im Jugendbereich holten Laura Wrobel, Roy Langa und Florian Haaré, jeweils mit Silber (Laura 50m Kraul / Roy 200m Kraul / Florian 50m Rücken).

Die MannschaftDie 4x50m Kraulstaffel männlich des BVL belegte übrigens mit einer ziemlich „jungen Truppe“ einen guten 3. Platz.

Alles in allem ein guter Auftakt in die Wettkampfsaison des Jahres 2014 mit vielen guten, aber auch noch ausbaufähigen Resultaten. Positiv ist anzumerken, dass es im Jugendbereich Entwicklungen gibt, wohingegen man in der offenen Klasse sowie der Seniorenklasse mangels Startern in diesem Jahr ohne Titel blieb.

Hier noch einmal unser  „Team Darmstadt“ im Überblick:

  1. Alexander Riekes (offen)
  2. Max Gelhaar (Jugend A)
  3. Laura Wrobel (Jugend A)
  4. Roy Langa (Jugend B)
  5. Florian Haaré (Jugend B)
  6. Annika Petersen (Jugend B)
  7. Peggy Sonntag (Jugend C)
  8. Tom Meixelsberger (Jugend C)

 

Zum Nachlesen findet Ihr hier die Ausschreibung-sdm-2014 zum Wettkampf.