Paratriathlon Sommer 2015

BVL Paratriathleten im Einsatz

Sommerzeit = Triathlonzeit
Unsere BVL-Ausdauerdreikämpfer waren im In- und Ausland zu wichtigen Wettkämpfen unterwegs.

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Den Anfang machte Martin Schulz, welcher am 2. Juliwochenende mit dem deutschen Nationalteam in Genf zur Europameisterschaft weilte. Als amtierender Europameister war das Ziel klar: Titelverteidigung. Bei guten Witterungsverhältnissen fand ein schnelles Rennen statt, in welchem sich Martin harter Konkurrenz erwehren musste. Ein Jahr vor Olympia in Brasilien ist die europäische Spitze größer geworden. Martin konnte diesen Wettkampf zwar am Ende deutlich für sich entscheiden, trotzdem wurde klar, dass einige andere Athleten sich deutlich verbessert haben. Beispielsweise konnte der Engländer Peasgood Martin ein paar Sekunden beim Schwimmen abnehmen und bis Ende der Radstrecke mithalten. Auf der Laufstrecke konnte sich der Leipziger aber von den anderen Teilnehmern absetzen. Am Ende erreichte Martin Schulz den vierten Europameistertitelgewinn in Folge.
Für ihn geht es in der Saison weiter mit der Teilnahme an weiteren Weltcups in denen schon wertvolle Punkte für Olympia Qualifikation gesammelt werden sollten.
Eine Woche später stand in Hamburg ein weiterer Athlet am Start.
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Max Gelhaar, Nachwuchsakteur des BVL, bestritt bei den Deutschen Paratriathlonmeisterschaften seinen dritten Wettkampf dieser Art überhaupt. Bei einem Gesamtteilnehmerfeld von etwa 10.500 Teilnehmern (größter Triathlonwettkampf weltweit) und ebenfalls günstigen Bedingungen, erfolgte der Start zu 500 m schwimmen, 22 km Rad und 5 km laufen um 9:48 Uhr.
Er hatte einen guten Start beim schwimmen und setzte sich gleich in die Spitze des 150 köpfigen Schwimmblockes. Nach ca. 8 min verließ Max das Wasser der Binnenalster um zur ca. 750 m entfernten Wechselzone zu gelangen. Der Wechsel aufs Rennrad erfolgte reibungslos und so konnte er diese Disziplin zügig beginnen. Für die Radstrecke benötigte Max ca. 41 Minuten und konnte nach einem weiteren flotten Wechsel auf die von begeisterten Menschen gesäumte Laufstrecke wechseln. Nach einer Zeit von 1:18:26 erreichte unser Leipziger das Ziel auf dem Rathausplatz. Nach der Einstufung in seine neue Startklasse PT3 bedeutet das für ihn die Goldmedaille und im gesamten männlichen Starterfeld der Paratriathleten Platz vier.

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Wie gratulieren den Sportlern zu den gezeigten Leistungen und wünschen für die weiteren Wettkämpfe viel Erfolg.