Wettkampfberichte Sitzvolleyball 2017

11. LE Cup am 02.12. – 03.12.2017 in der Leplay-Halle in Leipzig, Leplaystraße 11.

12 Manschaften aus Tschechien, Finnland, Ukraine, Niederlande und Deutschland
Vorrundenspiele: Samstag von 10 – 19 Uhr
Finalrunde und Platzierungsspiele: Sonntag von 9 bis 14 Uhr

Wir bedanken uns bei der Unterstützung des Turniers: Stadt Leipzig, Amt für Sport, SBV e.V, MSB Orthopädie Technik.

Deutsche Meisterschaft 2017 in Leverkusen

Leipzig gegen Dresden. Das erste Spiel bei dieser deutschen Meisterschaft für beide Teams. Noch vor einem Jahr hätte es gehießen: Leipzig II gegen Leipzig I; und entsprechend zurückhaltend waren unsere Erwartungen. Dann plötzlich 24:21 für uns Leipziger im ersten Satz. Auszeit Dresden. Und es passierte, was bei einem solchen Stand nicht passieren darf: wir verlieren 5 Punkte in Folge und damit den Satz!

Sitzvolleyballmannschaft

Inzwischen ist Dresden etwas besser im Spiel und holt sich auch die beiden anderen Sätze. Trotzdem haben wir gut mithalten können und nach dem Spiel zollen uns die Dresdner Respekt für eine Leistung, die wir uns mit viel Training während eines ganzes Jahr hart erarbeitet haben. Dass wir unsere Bestleistung gleich zu Beginn der Deutschen Meisterschaft abrufen konnten, erfreute uns sehr.

Es ging weiter mit den anderen Gruppenspielen gegen Hoffenheim und Koblenz. Im Spiel gegen den neu formierten Trupp aus Hoffenheim holten wir uns mit einem soliden Aufritt alle drei Sätze. Das letzte und entscheidende Spiel um den Gruppenzweiten (und damit um den Einzug ins Halbfinale) verlief nicht nach unseren Erwartungen: Zwar stand es zwischenzeitlich 1:1 nach Sätzen, aber wir konnten im Tie-Break nicht den nötigen Willen aufbringen das Spiel für uns zu entscheiden. Koblenz spielte verständlicherweise ergebnisorientiert und das Spiel glich am Ende mehr einem Zweikampf der beiden Spielführer.

Etwas enttäuscht über die Resultate, aber insgeheim zufrieden mit der Spielleistung endete der erste Wettkampftag. Wir ließen den Abend gemütlich beim vermutlich besten Italiener Leverkusens ausklingen.

In den nächsten Wettkampftag starteten wir mit einem pflichtgemäßen Sieg gegen Leverkusen II. Danach hieß es noch einmal alles zu geben, denn die Berliner, die uns im Spiel um Platz 5 erwarteten, haben sich im gesamten Turnierverlauf so stark präsentiert, wie lange nicht mehr.

Es sollte an diesem Tag allerdings nur für einen 6. Platz reichen: Wir konnten nicht mehr die Leistung vom Vortag abrufen, die Eigenfehler häuften sich und die Berliner wussten davon zu profitieren und schlugen uns am Ende 2:0 nach Sätzen.

Auch wenn wir uns eine bessere Platzierung erhofft hatten, konnten wir doch mit dem Gesamtpaket zufrieden sein. Die Leistung gegen Dresden wird uns noch lange in Erinnerung bleiben und all die verlorenen Sätze haben uns gut gezeigt, woran wir bis zum nächsten Jahr noch zu arbeiten haben.

Dann heißt es in Berlin um die Medaillenplätze mitspielen!

Phillip

Internationales Sitzvolleyball Turnier in Prag

Zum zweiten Mal richtete das Vereinsteam von Kometa Prag ihr internationales Turnier aus. Acht Teams aus vier Ländern nahmen am Turnier teil. Wir sind mit 9 Personen erst am Samstag früh angereist, bei zweieinhalb Stunden Fahrtzeit ist das wohl das nächstgelegene Turnier für uns.
Wir spielten gegen ein Mix Team aus Tschechen und Italiener und einer Mannschaft aus Parma, welche wir allesamt 3:0 geschlagen haben. Als letztes Vorrundenspiel stand IOK Zagreb auf dem Plan.
Gespickt mit der ganzen Nationalmannschaft Kroatiens und einer hochkonzentrierten Leistung haben sie uns überrannt und klar 3:0 gewonnen. Das drückte die Stimmung J aber wir haben gesehen, dass wir noch eine Menge Arbeit vor uns haben – aber Halbfinale erreicht. Das Hotel war sehr nah gelegen und mit Essen und Stadtrundfahrt am Abend konnte ein doch erfolgreicher Tag nicht besser ausklingen. Am Sonntag trafen wir auf das zweite kroatische Team – trotz großem Kampf aber zu vielen einfachen Fehlern im Spiel konnten wir das Finale nicht erreichen und spielten gegen Hamburg um den dritten Platz.
Sehr souverän und fast schon abgeklärt konnte das Spiel 2:0 gewonnen werden. Dabei wurde auch eine kurze Schwächephase selber überstanden, raus gezogen und mit zwei Assen von Uwe Rätz am Ende ein toller dritter Platz errungen. Da lag ein wenig Stolz in der Luft, dass das erste Podest in diesem Jahr erreicht wurde. Nun steht schon bald das zweite Trainingslager auf dem Rabenberg auf dem Programm wo weiter an dem Block und der Feldabwehr gearbeitet werden wird.

 

Internationales Sitzvolleyball Turnier Hamburg

Unser erster Härtetest im Jahr 2017 wurde positiv abgeschlossen.
Beim internationalen Turnier in Hamburg traten 12 Mannschaften aus fünf Nationen an. Wir schlossen die Vorrunde auf dem vierten Platz ab. Wir sind mit zu viel Respekt in die ersten Spiele gegangen und haben diese auch leider gegen Leverkusen und Krakau verloren.  So konnten wir anschließend gegen Berlin und Prag gewinnen. Da die Auswahl aus Rheinland Pfalz schlussendlich zu stark für uns war, konnten wir nicht mehr in die Halbfinalrunde einziehen. Die Spiele wurden besser und die Stimmung untereinander sehr angenehm.  Am Abend machten sich, trotz eines harten Tages, viele Richtung Hamburg Hafen auf um neben einer Bootstour mit anschließendem Abendessen noch kurz über zu St. Pauli zu huschen. Ein geselliger Abschluss.
Ziel des zweiten Tages war, wenigsten fünfter zu werden und das schafften wir auch!
Erst spielten wir gegen eine Standvolleyball Truppe aus Pinneberg bei Hamburg, die wurde niedergerungen und so konnten wir unsere Vorrundenniederlage gegen Leverkusen im Spiel um Platz fünf wieder gut machen und gewannen souverän.  Das viele Training und die Steigerung der Leistungen jedes Einzelnen brachten am Ende ein zufriedenes Ergebnis.

Demo Sitzvolleyball – 1.Grünau-Tag

Auf der Bühne des Allee Centers in Leipzig Grünau konnten wir unseren Sport vorstellen. Mit einer kleinen Einlage im Spielen und am Mikrofon mit den Spielregeln und Kontaktmöglichkeiten.
Es ist wichtig Präsenz zu zeigen und die Möglichkeiten nutzen, seinen Sport zu präsentieren.

Mit dabei waren: Uwe Rätz, Tilo Garlin, Rainer Schwerdt, Tanja Krosse und Christoph Herzog.

Trainingslager Rabenberg

Schon seit Mitte der 60er-Jahre machen sich Sportbegeisterte auf zur Sportstätte am Rabenberg – sei es für einen Lehrgang oder ein Trainingslager. Auch für die meisten von uns war es nicht der erste Besuch in erzgebirgischen Sportanlage. Dass der „Rabenberg“ – wie wir die Sportstätte oft abkürzend nennen – sich nach wie vor großer Beliebtheit erfreut, sieht man allein daran, dass wir trotz einer Buchung Monate im Voraus noch die letzten verfügbaren Hallenzeiten abbekommen haben.

Wir starteten unsere Reise am Nachmittag des 24. März gemeinsam vom Olympiastützpunkt aus mit Ziel Rabenberg. Nach der Ankunft in luftiger Höhe blieb nicht viel Zeit für das Beziehen der Zimmer: Das Abendessen stand schon für uns bereit. In Anbetracht der Trainingseinheit, die am Abend noch anstand, wurden wir von unserem Trainer Christoph angehalten uns den Bauch nicht allzu voll zu schlagen. Wer die Gastronomie dieser Sportstätte im Erzgebirge am eigenen Gaumen erspürt hat, weiß wie viele diesem Ratschlag wohl gefolgt sind. Nichtsdestotrotz war die erste Trainingseinheit ein voller Erfolg. Wir starteten mit vielen verschiedenen Spielformen in die ersten Trainingsstunden des Wochenendes: Mit einer Tischdecke über dem Netz trainierten wir unsere Reaktions- und Antizipationsfähigkeiten und mit der später eingeführten Regel des indirekten Spiels (wie beim Tischtennis) haben wir zusätzlich noch an unserer Orientierung im Raum und an unserem Ballgefühl gefeilt. Genug für den ersten Trainingstag.

Bei einer gemütlichen Bowlingstunde haben wir den Abend dann ausklingen lassen.

Tag 2 war der Haupttrainingstag. Nach einer ausführlichen Erwärmungsrunde mit Schwimmen und Aquagymnastik ging es direkt in die Sporthalle zur ersten Trainingseinheit des Tages. Es sollten ihr an diesem Tag noch zwei weitere Einheiten folgen! Immer dabei war die Actionkamera, die ohne Murren alle Aktionen dokumentierte. Dieser intensive Samstag folgte einem eher untypischen Mantra für einen Samstag: Trainieren. Duschen. Essen. Von vorn Beginnen. Was nach Drill klingt, war zwar anstrengend, aber sehr erfüllend. Nebenbei bemerkt: Dieser reibungslose Tagesablauf war nur möglich dank der hervorragenden infrastrukturellen Gegebenheiten vor Ort. Alles war zu erreichen ohne auch nur einmal den Fuß vor eine Tür setzen zu müssen.

Der letzte Tag begann früh und wegen der Sommerzeitumstellung von Samstag auf Sonntag sogar noch ein Stündchen früher. Das Training begann an diesem Tag um 8 Uhr Ortszeit (7 Uhr wahre Zeit) nach 6 Stunden Training (bis 22 Uhr) am Vortrag. Das zog an niemandem spurlos vorüber und so war die letzte Trainingseinheit eine harte. Nach dem Mittagessen ging es erschöpft aber zufrieden zurück in die Heimat, wo uns die Sonne strahlend in Empfang nahm.